Napublicon 2015

NAPUBLICON: Nachhaltige Naturnutzung ist Basis für Artenvielfalt und Naturerhaltung

Am 19.-20. September 2015 startet im sauerländischen Hemer erstmalig die NAPUBLICON als „Mitmach-Konferenz“ der Naturnutzergruppen für eine bessere Interessenvertretung des ländlichen Raums.
Wider aller Vernunft stehen die anerkannten Naturnutzer am Pranger der Öffentlichkeit.

Diese Gesellschaft nutzt die Natur. In der Regel ohne sich ihre Nutzung bewusst zu machen. Verantwortungsvolle Naturnutzung will aber reflektiert, erklärt und verstanden sein. Denen, die sich darüber Gedanken machen und sich dem Dialog stellen, will die NAPUBLICON ein Zuhause sein. Ausgehend von der ältesten Form der Naturnutzung –der Jagd – ist die NAPUBLICON Plattform für den Dialog zwischen allen Nutzern der Natur. Die Zielsetzung der NAPUBLICON ist es, einen gemeinsamen Nenner für einen respektvollen Umgang mit den Ressourcen unserer Kulturlandschaft zu finden.

Die International Union for Conservation of Nature (IUCN) hat längst mit der Formel “use it or loose it” die nachhaltige Naturnutzung zur Basis für Artenvielfalt und Naturerhaltung erkannt. Weil sie auch von ihr Leben, bewahren Land- und Forstwirte, Jäger und Angler, Imker, Schäfer und weitere Natursnutzer-Gruppen die Natur. Sie versorgen die Menschen mit Lebensmitteln und nachwachsenden Rohstoffen, betreiben aktiv Maßnahmen zum Erhalt der Artenvielfalt und Naturerhaltung.

„Viel Feind viel Ehr“

Wie Rechtsanwalt Dr. Wolfgang Lipps, Geschäftsführer von JUN.i Institut für Jagd und Natur, Energie und Umwelt und Mitglied des dt. Jagdrechtstages eindrucksvoll am Beispiel der Jagd aufzeigt, müssen sich nachhaltige Naturnutzer in Deutschland wider aller Vernunft zunehmend und systematisch an den Pranger gestellt sehen.

“Das klappt deswegen so gut, weil die einzelnen Gruppen meist unter sich bleiben”, ist Jochen Schumacher, Initiator der NAPUBLICON, überzeugt. Sein Ziel: Mit dieser ‘Mitmach-Konferenz’ den im ländlichen Raum Aktiven eine Plattform zur Vernetzung untereinander zu bieten, auch mit Vertretern aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft.
Dass gerade aus deren Reihen namhafte Vertreter bereits ihre Teilnahme zugesagt haben, freut den Kölner besonders: “Die NAPUBLICON wird so zu der Gesprächsplattform für eine verantwortliche Naturnutzung.”

Naturnutzung: Kräfte bündeln in modernem Format

Die NAPUBLICON bedient sich einmalig für den ländlichen Raum hierbei des Formats eines so genannten “barcamps”, das sich in anderen Bereichen längst bewährt hat. Dem angelehnt die re:publica oder die Global Media der deutschen Welle.
Den Teilnehmern der unterschiedlichen Gruppen wird übergreifend Gelegenheit geboten, Einzelprojekte vorzustellen und neue zu entwickeln. Von Impulsvorträgen an den Vormittagen inspiriert, sind sie in nachmittäglichen Workshops eingeladen, Ideen für gemeinsame Projekte ihrer schonenden Bewirtschaftung und Freizeitnutzung der Kulturlandschaft zu entwickeln und auf den Weg zu bringen – Und das auch, um gruppenübergreifend öffentlich zu kommunizieren – für ein Standing in der Gesellschaft, das ihrer Arbeit für die Allgemeinheit wieder angemessen Rechnung trägt.

Vernetzung & Kommunikation sind die Stichworte dieser Tage: Die NAPUBLICON eröffnet mit einem zeitgemäßen Format die Chance, Kräfte zu bündeln, sich zu vernetzen und auch darin nachhaltig gemeinsam für Artenvielfalt, Naturerhalt und Naturnutzung einzutreten.

Die Teilnahme kann direkt auf der Website von NAPUBLICON gebucht werden.

[ssba]

The author

"Visionen ersinnen & vordergründig Unvereinbares verbinden", diskussionsfreudige Brückenbauerin & Erklärbär, social media- und rechtsaffine Journalistin, Jagdhund-Liebhaberin und Jägerin

Was sagt Ihr dazu? Was halten Sie davon?

Visit Us On TwitterVisit Us On FacebookCheck Our Feed