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Was militante Jagdgegner mit ISIS gemein haben

Selbstverständlich ist Mord etwas anderes als jede andere Straftat. Was dennoch allen Fanatikern und Ideologen gemein ist: Sie setzen ihre fixe Idee über die allgemein geltenden Regeln der Zivilisation, rechtfertigen damit blinden Hass und Regelverstöße jeglicher Form und schließen daraus allen Ernstes eine moralische Höherwertigkeit. Das gilt auch für militante Jagdgegner und Kampfveganer. Warum das passiert, zeigt sich dieser Tage: In allem eine gekonnte Nicht-Integration

Das wird gerne missverstanden: Natürlich kennt das Strafrecht unterschiedliche Kategorien von Straftaten. Der nicht verjährende Mord, Totschlag und schwere Körperverletzung ist etwas anderes als ein Diebstahl oder eine Sachbeschädigung. Da vergleicht niemand Äpfel und Birnen! Aber das Strafgesetzbuch kennt nur zwei anerkannte Rechtfertigungsgründe: Notwehr und Notstand, die ausnahmsweise die Strafbarkeit entfallen lassen. Wer einen normierten Straftatbestand verwirklicht, nicht in Notwehr oder im Notstand handelt und schuldfähig ist, wird sich in der Regel für das von ihm begangene Unrecht strafrechtlich verantworten müssen. Punkt! Aus! Ende!

Das gilt auch und gerade für die Brandstiftung – auch für eine auf Flüchtlingsunterkünfte, wie dieser Tage in aller Munde, und solche auf Liegenschaften eines Landwirts oder den Hochsitz eines Jägers. Die Brandstiftung zählt sogar zu den so genannten “gemeingefährlichen” Straftaten: U.a. ob ihres unabsehbaren Risikos, dass etwa Menschen hierbei zu Schaden kommen könnten. Theoretisch kommen natürlich für die Brandstiftung die Rechtfertigungsgründe in Betracht. Der gesunde Menschenverstand verbietet allerdings rein praktisch jedwede Konstellation der Brandstiftung in Notwehr. Wie soll das funktionieren? Häusle anzünden, möglicherweise dabei noch Personen im Häusle abfackeln, um einen tätlichen Angriff eines anderen auf die eigene Person abzuwehren? Da sollte die im Zweifel als Körperverletzung zu wertende Abwehrhandlung angemessenere und geeignetere Handlung sein. Umgekehrt wird ein Schuh daraus: Für einen tätliche Angriff auf einen Brandstifter dürfte in aller Regel Notwehr oder Notstand in Betracht zu ziehen sein.
Hiervon abgesehen ist es vollkommen belanglos, aus welchen Gründen und Motiven jemand meint, er dürfe etwas anzünden oder Brandsätze schmeißen. Hierfür gibt es keine Rechtfertigung!

Es ist vollkommen egal, ob es die ISIS in der wirren Annahme tut, es sei gott-gewollt für den Kalifatsstaat, ihren Kampf gegen die Ungläubigen zu führen. Es ist vollkommen egal, aus welchen Gründen die braune Suppe dieser Tage Flüchtlingsunterkünfte anzündet. Und es ist vollkommen egal, warum militante Tierschützer meinen, Brandsätze in verlassene Scheunen von Landwirten schmeißen zu dürfen. Eigentlich weiß das jeder, sollte man meinen!

Nichts anderes gilt für Sachbeschädigung, Körperverletzung, auch für Verleumdung und übele Nachrede oder gar “falschen Verdächtigung”, derer sich PETA ganz gerne mal befleißigt, wenn sie wider besserem Wissen die Teilnehmer einer Drückjagd wegen vermeintlicher Verletzung des Tierschutzgesetzes anzeigt. “Ignoratia legis non excusat” Torheit schützt vor Strafe nicht. Eigentlich kennt und weiß auch das jeder, sollte man meinen!. Mit “was nicht verboten ist, ist erlaubt” oder “is ja nur ne OWI (Ordnungswidrigkeit)” braucht man auch nicht anfangen: Es ist nicht erlaubt und im Prinzip erkennt das eigentlich jeder an, sollte man meinen!.

Der Zweck heiligt nicht die Mittel

Umso erstaunlicher, dass es irgendwie in Mode gekommen zu sein scheint, hiervon abweichend, Straftaten zu relativieren und quasi moralisch zu qualifizieren: Zwei ZEIT-Autoren sprachen zu Straftaten des militanten Tierschutzes allen Ernstes davon, man müsse sich das anders vorstellen als bei “Vollzeit-Terroristen” wie Bader….. Die Massentierhaltung mag zwar eine riesen Schweinerei sein, sogar im wahrsten Sinne des Wortes. Es ändert nichts daran, dass Brandstiftung eine Straftat ist, von wem auch immer begangen. Oder soll dann ein dummerweise ums Leben gekommener Obdachloser, der in dem vermeintlich leeren Stallgebäude verbrennt, ein hinnehmbarer Kollateralschaden sein? Die “Teilzeit-Terroristen” handeln doch nur moralisch vertretbar, wenn sie im Widerstand gegen die moralisch, aber mit wenigen Ausnahmen nicht rechtlich abzuurteilende Massentierhaltung vorgehen?

Klar, wenn ISIS im fernen Syrien und Irak Menschen abschlachtet, brandschatzt und Frauen verkauft, funktioniert unser Wertegefüge hervorragend. Da muss man sich auch keine Gedanken machen, dass das natürlich jenseits des deutschen Rechtsraums stattfindet. Wie dieser “Glaubenskrieg” zu bewerten ist, ist sich die Völkergemeinschaft ziemlich einig.
ISIS sieht das aber ganz anders: ISIS meint sich nämlich durch ihren Glauben – mithin der zugrundeliegenden Ideologie – hierzu gerechtfertigt. Sie stellen ihre Ideologie über die weltweite Ächtung von Völkermord. Sie betrachten ihr Handeln als gottgewollt, zum Wohlgefallen ihres Gottes – ganz atheistisch ausgedrückt, als moralisch höherwertig.
Auf dieser Basis – allen Sekten gleich – rekrutieren sie ihre Anhänger und Kämpfer.

Who is the typical victim?
Poverty, loneliness, a non-existent love life - all these can contribute to why ordinary people fall victim to terror groups and get attracted by their ideologies, Bilal explains. While some turn to friends, many fall prey to terror activists and recruiters. http://www.dw.com/en/how-extremists-target-victims-on-facebook-and-twitter/a-18535705

Bei aller Komplexität der Motive, warum sich jemand – auch Europäer und ganz, ganz junge Frauen – dem allen Ernstes anschließt, um für ISIS in Syrien in den Gotteskrieg zu ziehen – vom schönen Europa, in das in diesen Tagen tausende Flüchtlinge zu gelangen versuchen: Die Forschung ist sich einig, dass bei so gut wie allen ein relativ hohes Maß an Frustration über die eigenen Lebensverhältnisse eine nicht unerhebliche Rolle spielt. Es gelingt den Werbern des IS, über die Ideologie den festen Glauben zu installieren, dass es in der Gemeinschaft mit den Gleichgesinnten lohnt, in den ideologischen Kampf zu ziehen und damit den beklagten Lebensverhältnissen zu entrinnen.

So erhalten Sekten und Fanatiker aller Couleur ihren Zulauf.

    • Wie kommt eine auf die 60 zugehende ältere Dame, die auch noch ganz nett aussieht, dazu, sich in verbalen Hasseskapaden zu ergehen?
    • Wie kommt eine Tierpflegerin oder ein im Rollstuhl sitzender Langzeitarbeitsloser dazu, zu Straftaten aufzurufen?
    • Wie kommt man dazu, einen verletzten Fuchs nicht zum nächsten Tierarzt zu bringen, sondern jenseits der Kreisgrenzen zu verbringen, PETA einzuschalten und öffentlich die Jägerschaft der Verletzung des Tierschutzes zu bezichtigen?
    • Wie kommt man dazu, Menschen, die Fleisch essen, zu verunglimpfen?
    • Wie kommt man dazu, eine farbige Anzeige zu schalten und Mitmenschen als Mörderpack zu beschimpfen?
    • Wie kommt man dazu Hochsitze anzusägen, abzufackeln oder umzustürzen?
    • Und wie kommt man dazu, dieser Tage in Bezug auf die Flüchtlingsdebatte die Reichskriegsflagge zu hissen oder Flüchtlingsunterkünfte anzuzünden?
  • Allen in irgendeiner Weise gemein:

    Eine Grundunzufriedenheit mit was auch immer.
    Die Annahme, dass das, was sie tun, durch ihre Vorstellungswelt und Ideen gerechtfertigt sei.

    Und das geht soweit, dass sie zu meinen scheinen, sich in ihrer vermeintlich höhere Gesinnung über der breiten Masse zu befinden und deshalb all ihr Tun und Handeln gerechtfertigt würde, selbst dann, wenn es lapidar eine Straftat ist.
    Interessant insoweit auch, dass bisweilen ein Strafverfahren in keiner Weise zur Einsicht zu verhelfen scheint: Das dürfte aber weniger an der Unkenntnis des Unwertgehalts ihres Tuns generell liegen, sondern in ihrer Annahme, dass ihr Tun durch ihr vermeintlich höherwertiges Ziel gedeckt sei. Das ist es aber nicht.

    Nichts zu drehen, nichts zu wenden

    Einerlei welches, wie auch immer geartete Motiv einen Menschen leiten mag, eine Straftat zu verüben, ist er Täter.
    Der Mensch, der (auch) Schutzobjekt des Straftatbestandes ist, ist das Opfer.
    Das Opfer wird auch nicht zum Täter, wenn er Strafanzeige erstattet.
    Das gilt selbst dann, wenn ein Zeuge anzeigt.
    Und eigentlich weiß auch das jeder, sollte man meinen!
    Mit Ausnahme der wenigen Antragsdelikte ist von so genannten “Offizialdelikten” die Rede, in denen Strafverfolgungsbehörden zu ermitteln haben, wenn der Verdacht auf Begehung einer Straftat besteht. Alles andere ist Perversion, eine Verkehrung der Verhältnisse. Wem das Strafgesetzbuch, so wie es ist, nicht passt – hierzu gehört auch, dass die Bundesrepublik die Todesstrafe nicht kennt – kann das finden, wie er will. Man kann versuchen, eine demokratische Mehrheit für Veränderungen zu finden. Das ist so in der Demokratie! Denn auch das sollte man nicht vergessen: Verurteilt werden kann nur, wer vorsätzlich (oder fahrlässig) einen geschriebenen Straftatbestand verwirklicht und darin nicht gerechtfertigt ist und schuldhaft handelt. Das darf sich auch kein Richter was ausdenken, sondern muss festen Regeln folgen, was das heißt. Eine Veränderung des Gesetzes bedarf der mehrheitlichen Zustimmung des Parlaments.

    Deutschland auf Abwegen

    Dass das eine oder andere Delikt als Kavaliersdelikt betrachtet wird, war schon immer so. Aber Brandstiftung und Sachbeschädigung galten noch nie als Kavaliersdelikt.
    Auch zeichnet sich bereits seit geraumer Zeit eine gewisse Sympathie der Gesellschaft – sogar die RAF soll ihre Sympathisanten gehabt haben – ab, wenn bestimmte Grüppchen ihre Straftaten begehen: Etwa wenn der schwarze Block/Antifa Steine wirft oder Polizisten klatscht. Oder die armen irregeleiteten “Jungen Revoluzzer” am 1. Mai in Berlin oder in Frankfurt anlässlich der EZB-Eröffnung randalieren.

    Screenshot Facebook Reisetruppe Antifa

    Total verständlich, dass das einzige Mittel gegen Pelztierfarmen nur Hausfriedensbruch, Sachbeschädigung und eine verwüstete Umgebung sein kann?
    Und gegen Jagd muss man schließlich sein? Die Jäger töten schließlich Tiere! Warum kaufen die nicht einfach das Schnitzel im Supermarkt? Endlich zeigt den “Mordlustigen” mal jemand, wo der Hammer hängt, so der Zuspruch, wenn militante Jagdgegner Hochsitze zerstören?

    Wie weit jedoch diese Abwege der Gesellschaft gehen, zeigt nun die land auf, land ab tosende Flüchtlingsdebatte: Klar geht es auch darum, dass natürlich alles halb so wild ist, wenn die Linke (nicht die Partei) auf Gegendemos Steine wirft. Natürlich sind die Neo-Nazis, wer da nun auch immer dazu gezählt wird, die Bösen. Klar ist auch, dass dennoch die Straftaten soweit und durch wen auch immer sie begangen wurden, dementsprechend zu behandeln sind.
    Aber das ist nicht gemeint!! Gemeint ist, wie weit dieses Land in dieser Idee vorangeschritten ist, Straftaten daran zu bewerten, welche Täter mit welchen Motiven sie begehen. Wer die Guten sind, deren Handeln ob ihrer ach so häeren Motive, nicht nur zu rechtfertigen, sondern sogar begrüßenswert erscheinen. Und das wurde nun nur noch durch die Worte unserer Bundeskanzlerin und unseres Staatsoberhauptes, dem Bundespräsidenten, getoppt.

    Ob Volksverhetzung, Üble Nachrede oder Verleumdung vorliegt, hat allein ein freier Richter dieses Landes zu befinden, nicht die Bundeskanzlerin und nicht der Bundespräsident. Das erfolgt nach wissenschaftlich anerkannten Methoden.

    Wenn unsere Staatsobersten, Menschen aburteilen – Eben dieser Denke geschuldet: “Ach Straftat in dieser moralischen bzw. ideologischen Richtung ist halb so wild! Aber wenn die anderen es gerade nicht tun, sondern ihre Meinung vor Wut herausbrüllen, sind das menschliche Abgründe”? – wird mit dem eisernen Grundsatz gebrochen, dass nur verurteilt werden darf, wer gegen ein geschriebenes Gesetz verstößt und das wohl größte Gut, das eine freiheitliche Demokratie hat, die freie Meinung, mit Füßen getreten.
    Geradezu lächerlich das mediale Hochjubeln “EKLAT” der political incorrectness des bayrischen Innenministers Herrmann in “Hart aber fair”, als wenn es keine anderen Probleme gebe. Das war bestimmt auch Dunkeldeutschland?

    Mir gefällt das Gezeter dieser Tage auch nicht, um nicht zu sagen: Ich bin schockiert. Aber vor mir und meinem Gott, Herr Pastor Gauck – wir sollten denselben haben – schulde ich meinem Mitmenschen nicht nur Nächstenliebe, sondern auch Toleranz.

    “Herausforderung, aber keine Überforderung”

    Das funktioniert natürlich total famos, wenn man das Flüchtlingsdesaster zur gesellschaftlichen Deutschenpflicht erklärt. Jeder Andersdenkende wird als Dunkeldeutscher abkanzelt.

      Es gibt vielerlei Gründe diese Mamutaufgabe, die derzeit in Deutschland an Land gespült wird,

    • sich oder den Deutschen nicht zuzutrauen.
    • sich hiervor zu ängstigen.
    • dem reserviert zu begegnen.

    nicht zuletzt aufgrund der in jeder Weise gescheiterte Integrationspolitik im weitesten Sinne.

    Meisterleistungen deutscher Integration

    Irgendwie ja hübsch! Der zweifellos irgendwie entschuldigende Versuch des Bundespräsidenten in einem Interview gegenüber dem Bonner Generalanzeiger über den Anschein, dass im Osten mehr Übergriffe stattfänden, und darin an Arroganz nicht zu überbieten:

    Es überrascht mich nicht. Auch 25 Jahre nach der Wiedervereinigung gibt es noch zwei unterschiedliche politische Kulturen in Deutschland. Uns trennt keine Charaktermauer, uns trennen die Entwicklungsprozesse, die uns geprägt haben..... Bundespräsident J. Gauck im Interview mit dem Bonner Generalanzeiger 28./29.8.2015

    Die Wiedervereinigung ist 25 Jahre her. Und es ist uns trotz gleicher Mentalität, gleichen Wurzeln und Wohlstand (das sah 1945 auch im Westen ganz anders aus) nicht gelungen, alle Ostdeutschen mit in die Freiheit der Bundesrepublik mitzunehmen. Auch das ist Integration, an der Deutschland offensichtlich teilweise gescheitert ist.

    In der Bilanz und vom Zeitraum her nicht besser: Die grüne Multikulti-Politik, wenn man sich erlaubt, auch deren Schattenseiten zu benennen.
    Sensationell gelungene Integration, wenn Salafisten, die doch integriert sein müssten, offensichtlich hervorragend integrierte Menschen in Deutschland als Gotteskrieger werben können.

    Nicht zuletzt und auch das ist (verfehlte) Integration: Das “Zusammenleben” der Lebenswelten “dichtbesiedelter städtischer Lebensraum” und “ländlichen Raum”. Eine vollkommen naturentfremdete, mit wildromantischen Naturvorstellungen à la Landlust gerüstete Stadtbevölkerung wird gegen den ländlichen Raum durch die spendensammelnden Ablasshändler dieser Tage, Umweltideologen und Medien befeuert. Statt zu verbinden und zu integrieren, wird polarisiert.
    Aber wahrscheinlich wird das für gekonnte Integretationspolitk gehalten: Der Dank DDR-Tierproduktion und F.J.Strauß-Devisendeal auf Schwein und Breuler eingeschossenen ostdeutschen Gesellschaft einen “Veggie-Tag” zu verordnen, weil die zu integrierenden Muslime in Deutschland kein Schweinefleisch essen dürfen: Mit wunderbaren hochverarbeiteten, gern genmanipuliertem, pestizidverseuchtem Soja aus Südamerika.
    Das erklärt auch, wie der agrarpolitische Sprecher der SPD, Wilhelm Priesmeier, zu dem Standpunkt gelangt: “Die Landwirtschaft spiele für die positive Entwicklung des ländlichen Raumes „keine entscheidende“ Rolle.” Ja, wenn der ländliche Raum nur noch für Energie-Mais, Windenergie, großflächige Solaranlagen und für die Freizeitnutzung benötigt wird. Die nicht ganz unnötige Nahrungsmittel-Rohstoffproduktion ist ins Ausland verlagert. Dann ist natürlich der ländliche Raum nichts anderes mehr als sowas wie RWE oder Vattenfall, halt in unseren Breitengraden was Selbstverständliches.
    Nur schade, dass darüber auch das grüne Prestigeprojekt “Bio” über die Wupper geht: Leider scheinen die Biolandwirte am aller wenigsten die steigenden Landpachtpreise tragen zu können. Überleben können faktisch nur die großflächige, hoch rationalisierte Lebensmittel-Rohstoff-Produktionen (u.a. die Massentierhaltung).

    Noch nicht einmal das Bisschen – bemessen an den zu erwartenden Flüchtlingsströmen – Integrationsleistung vermochte dieses Land zu leisten.

    Und nun sollen die Menschen dieses Landes leisten, Tausende und aber Tausende Flüchtlinge aufzunehmen und zu integrieren? Menschen mit teilweise hochdramatischen Erfahrungen in den Heimatländern und auf der Flucht, teilweise traumatisiert! Da ist unseren Staatsoberen in allem Recht zu geben: Sie aufzunehmen, kann sich Deutschland leisten! Doch wie sollen sie auch integriert und in unserer Gesellschaft in dem aufgenommen werden.

    Dieses nach jüngsten Zahlen des Bundesfinanzministers mehr als durchfinanzierte Staatswesen sieht sich ja augenscheinlich außer Stande,

    • überhaupt nur die Gesetze auszuführen, an die es gebunden ist.
    • Menschen in Not werden in menschenverachtenden Unterkünften gegen die zu hinterfragenden Ängste der Bevölkerung JWD untergebracht.
    • den helfenden Händen werden bürokratische Hürden in den Weg geschmissen.

    Und hierbei wird dann noch die Hybriss an den Tag gelegt, sich in philosophischen Geschwätz über “Dunkeldeutschland” und das “helle Deutschland” zu ergehen, und eine der der freiheitlich demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland würdige politischen Debatte damit im Keim erstickt.

    Mich wundert es in keiner Weise, dass die Menschen zuhauf den Rattenfängern der Neuzeit auf den Leim gehen. Vollkommen egal dabei ist, ob es die braune Suppe, IS oder sonstwer ist.
    Es wundert mich auch nicht, dass die breite Masse augenscheinlich nicht mehr erkennt, wie wertvoll unsere Freiheit und unsere “Grundwerteordnung” denn ist. Unsere “Staatsoberen” – möglicherweise in ihrer fehlenden Verwurzelung mit der freiheitlich demokratischen Grundordnung, wie es der Bundespräsident seinen Landsleuten unterstellt – treten diese schlichtweg in die Tonne.
    Da muss man schon recht beherzt und voller Ideale sein, wenn man bei dieser Beugung der Grundwerteordnung, diese immer noch hochhält.

    Ich nehme natürlich alles zurück, sollte mir entgangen sein, dass es die Ewigkeitsklausel nicht mehr gibt und es nunmehr Sache der Politik ist, zu entscheiden, was Recht und Unrecht ist.

    Ansonsten wäre es im Zweifel ein riesen Fortschritt für dieses Land, wenn sich alle einmal darauf besinnen, was das System dieses Landes uns allen bietet und man darauf zurückkehrt (was m.E. längst die Integration von Zuwanderern und Menschen mit Migrationshintergrund umfasst), wofür das Nachkriegsdeutschland steht.
    Im Verhältnis zu allen anderen EU-Mitgliedsstaaten werden und wollen so gut wie alle Flüchtlinge versuchen, Deutschland zu erreichen. In Hinblick auf die zu bewältigende Integration der Flüchtlinge wäre es sicher hilfreich, wenn alle Menschen – die, die hier leben, und die, die kommen – wissen, was denn die “Grundwerteordnung” ist und das nicht von der Tagespolitik abhängt, weil die Politik das ganz nach ihrem Gusto dreht und wendet: Wenn man sich hierbei darauf verständigen kann, dass (noch) Meinungsfreiheit herrscht, es eine “freie Presse” geben soll und für jeden das Strafgesetzbuch gilt, wäre viel gewonnen.

    Und wer sich nicht benimmt, fliegt raus! Deutsche mit oder ohne Migrationshintergrund, einfacher Bürger oder Politiker, rechts oder links, Jagdgegner oder Jäger, Veganer oder Fleischfresser…..
    Das Gesetz gilt für alle Menschen gleich, sogar für Herrn Özdemir, Herr Hofreiter, Herrn Hoeneß, …..

    Vielleicht ließen sich damit auch einige andere Probleme, die dieses Land außer Flüchtlingen auch noch hat, dann ebenfalls lösen.

    [ssba]

    The author

    "Visionen ersinnen & vordergründig Unvereinbares verbinden", diskussionsfreudige Brückenbauerin & Erklärbär, social media- und rechtsaffine Journalistin, Jagdhund-Liebhaberin und Jägerin

    2 thoughts on “Was militante Jagdgegner mit ISIS gemein haben”

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