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	<title>Jura, Jagen, jederzeit</title>
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	<description>- was man wissen kann, wenn man nur will</description>
	<pubDate>Sun, 18 Mar 2012 18:33:22 +0000</pubDate>
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		<title>Schnapsideen im Namen des Tierschutzes</title>
		<link>http://www.jaegerinnen.net/blog/2012/03/schnapsideen-im-namen-des-tierschutzes/</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Mar 2012 14:00:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Juristerei]]></category>

		<category><![CDATA[Verkehrte - verklärte Welt: Die Fakten]]></category>

		<category><![CDATA[BVerfG]]></category>

		<category><![CDATA[Jagdgegener]]></category>

		<category><![CDATA[Tierschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass Prominente Vereine mit Extremmeinungen unterstützen, soll vorkommen. Dass sie die Extremmeinung teilen, heißt aber dennoch nicht, dass die dabei herangezogenen Thesen zutreffend wären. Aber irren ist menschlich und bisweilen kann es sogar lustig werden, wäre es nicht so traurig, dass man dem, und jegliches Sachargument entbehrend, wieder ein Forum geboten hat.
Jetzt hat der Tierschutzverein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dass Prominente Vereine mit Extremmeinungen unterstützen, soll vorkommen. Dass sie die Extremmeinung teilen, heißt aber dennoch nicht, dass die dabei herangezogenen Thesen zutreffend wären. Aber irren ist menschlich und bisweilen kann es sogar lustig werden, wäre es nicht so traurig, dass man dem, und jegliches Sachargument entbehrend, wieder ein Forum geboten hat.</strong></p>
<p>Jetzt hat der Tierschutzverein PETA den Vogel abgeschossen. Was, die töten doch keine Tiere, <a href="http://www.petatotettiere.de/">falsch gedacht</a>. Hier jedoch im übertragenen Sinne: PETA hat den Hersteller des Kultgetränks mit dem Hirschgeweih aufgefordert, ebenselbes in <a href="http://www.focus.de/panorama/welt/waldmeister-statt-jaegermeister-peta-fordert-umbenennung-von-kraeuterlikoer_aid_724487.html">&#8220;Waldmeister&#8221;</a> umzubenennen.<br />
So ein Quatsch, meinen wohl 95 % der 25.000 hierzu Befragten.<br />
Dennoch hatte PETA mit dieser Aktion wieder <a href="http://www.bild.de/news/inland/peta/will-jaegermeister-abschaffen-23197774.bild.html">Gelegenheit</a>, seine vermeintlich wissenschaftlich belegten Thesen zu verbreiten.</p>
<p>Es ist ja gar nicht so, dass alles falsch ist, was sie da so verbreiten:<br />
Mensch täte ganz sicher gut daran, den Einsatz von Fleisch auf dem Speisezettel zu verringern und auch die Massentierhaltung und der Einsatz von Antibiotika in derselben ist sicher eine unerfreulichere Begebenheit der modernen Lebensmittelerzeugung.<br />
Schwieriger wird es dann schon bei der Beurteilung der von PETA propagierten Ernährungsphiosophien:<br />
Zum Thema Jagd beruft sich PETA auf seiner <a href="http://www.peta.de/web/jagd__f.358.html">Website auf ein Urteil</a> des Jahres 1992: &#8220;Das Hamburger Oberverwaltungsgericht habe in seinem Urteil v. 14.9.1992, Az. OVG Bf III 42/90, sinngemäß formulierte: &#8220;Fleisch ist kein notwendiger Bestandteil der menschlichen Ernährung. Vielmehr kann der Bedarf an Eiweiß auch durch pflanzliche Nahrung &#8230; gedeckt werden.&#8221; (OVG HH in NVwZ 1994, 592)<br />
Was PETA freilich verschweigt, dass es bei dieser Gerichtsentscheidung überhaupt nicht auch nur im weitesten Sinne um Jagd und die Nutzung von Tieren zum Verzehr durch den Menschen oder um Ernährungsphilosophien ging, auch wenn sich hierauf auch andere Tierschützer berufen.</p>
<p>1. Wenn überhaupt etwas im hierzu missbrauchten Kontext stände, was es nicht tut, sagen die Richter, dass Fleisch nicht notwendig wäre, nicht mehr und nicht weniger, zumal es damit ja auch wenig berufenen Munde käme.<br />
2. Vor allem zeigt es aber die Logik und Methodik, nach der hier gearbeitet wird: Eine amtliche Aussage wird als These aus dem Gesamtzusammenhang gerissen, um sie als fachliche Bestätigung der eigene Phiosophie zu verwenden. &#8220;Sogar Richter befürworten eine vegetarische Ernährung und halten Jagd nicht mehr für zeitgemäß.&#8221; nicht anders lässt sich dieser Absatz bei PETA lesen: &#8220;“<strong>Wie steht es mit Menschen, die jagen müssen, um zu überleben?”</strong><br />
Wir haben keine Probleme mit Jägern und Fischern, die tatsächlich keine andere Wahl haben, um zu überleben, und dies für ihr eigenes Auskommen tun. In unserer heutigen Zeit jedoch sind Fleisch, Pelz und Leder für die überwiegende Mehrheit von uns nicht mehr unbedingt überlebenswichtig, oder wie das Hamburger Oberverwaltungsgericht &#8230;&#8221; </p>
<p>Tatsächlich ging es bei der zitierten Gerichtsentscheidung um etwas vollkommen anderes, nämlich um die Genehmigung eines muslimischen Metzgers zum Schächten, was nach dem deutschen Tierschutzgesetz <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/tierschg/__4a.html">§ 4 a Abs. 1</a> verboten ist, aber unter dem Erlaubnisvorbehalt des § 4 a Abs. 2 2. ausnahmsweise von der zuständigen Behörde genehmigt werden kann.</p>
<p>So führt das BVerwG in eben <a href="http://www.servat.unibe.ch/dfr/vw099001.html">dieser Sache</a> aus (Rn. 20): &#8220;Verbietet die Religion lediglich den Genuß von Fleisch nicht geschächteter Tiere, so hindert das Verbot betäubungslosen Schlachtens die Anhänger dieser Religion nicht an einer ihrer Religion entsprechenden Lebensgestaltung. Sie sind weder rechtlich noch tatsächlich gezwungen, entgegen ihrer religiösen Überzeugung Fleisch nicht geschächteter Tiere zu verzehren. Mit dem Schächtungsverbot wird nicht der Verzehr des Fleisches geschächteter Tiere verboten. Sie können sowohl auf Nahrungsmittel pflanzlichen Ursprungs und auf Fisch ausweichen als auch auf Fleischimporte zurückgreifen, die aus Ländern ohne Schächtungsverbot stammen. Zwar mag Fleisch heute ein in unserer Gesellschaft allgemein übliches Nahrungsmittel sein. Der Verzicht auf dieses Nahrungsmittel stellt jedoch keine unzumutbare Beschränkung der persönlichen Entfaltungsmöglichkeiten dar. Diese an Art. 2 Abs. 1 GG zu messene Erschwernis in der Gestaltung des Speiseplans ist aus Gründen des Tierschutzes zumutbar.&#8221;<br />
Klage, Berufung und Revision der Klägerin gegen die Versagung der Ausnahmegenehmigung zur Schächtung bleiben ohne Erfolg, da das BVerwG die zwingende Vorschrift der Religionsgemeinschaft, die die Ausnahmegenehmigung verlangt, für Muslime verneint.</p>
<p>Das BVerfG sieht das dann <a href="http://www.servat.unibe.ch/dfr/bv104337.html">anders</a>: Es gibt der gleichgerichteten Verfassungsbeschwerde eines muslimen Metzgers statt, sieht in der Verweigerung der Ausnahmegenehmigung eine Verletzung der Religionsfreiheit und führt dann auch aus: &#8220;Diese Auslegung wird der Bedeutung und Reichweite des Grundrechts aus Art. 2 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 4 Abs. 1 und 2 GG nicht gerecht. Sie führt im Ergebnis dazu, dass § 4 a Abs. 2 Nr. 2 Alternative 2 TierSchG für Muslime ohne Rücksicht auf ihre Glaubensüberzeugung leer läuft. Die berufliche Tätigkeit eines Metzgers, der im Hinblick auf die Speisevorschriften seines Glaubens und des Glaubens seiner Kunden schächten will, um deren Versorgung mit dem Fleisch betäubungslos geschlachteter Tiere sicherzustellen, wird damit verhindert. Das belastet die Betroffenen in unangemessener Weise und trägt einseitig nur den Belangen des Tierschutzes Rechnung. In dieser Auslegung wäre § 4 a Abs. 2 Nr. 2 Alternative 2 TierSchG verfassungswidrig.&#8221; (Rn 53, wobei unter &#8220;dieser Auslegung&#8221; in diesem Zusammenhang die des BVerwG zu verstehen ist, dass anders als beim jüdischen Glauben, die der ganzen Glaubengemeinschaft bestimmende zwingende Vorschrift beim Islam nicht gegeben sei.</p>
<p>Mitnichten hat sich jemals ein deutscher Richter in dem von PETA hergestellten und öffentlich behaupteten Kontext geäußert, ja im Gegenteil: Jenes Zitat - von PETA aus dem Zusammenhang gerissen - ist alleine in dem Kontext der streitgegenständlichen Versagung der Sondergenehmigung des Schächtens für einen muslimischen Metzger zu betrachten. Die zitierte Aussage vollständig betrachtet, relativiert auch nur das Ansinnen des Metzgers entgegen dem grundsätzlichen Verbot als Muslim eine Sondergenehmigung zu erlangen, weil das OVG Hamburg die Auffassung vertritt, dass der Tierschutz vorgehe, eine Wertung die das BVerfG im Verhältnis zu den Grundrechten, hier der Religionsfreiheit, anders einschätzte.</p>
<p>Wie dieses Beispiel zeigt, sind solche Vorgehensweisen, derer sich hier PETA befleißigt, nur mit vielen Worten und einigen Umständen zu widerlegen. Wieviel einfacher ist es da doch, einen Satz aus einem Gerichtsurteil herauszuzerren und als Bestätigung seiner Ideologien zweckzuentfremden.</p>
<p>Aber selbst bei PETA geht es auch mal leichter:<br />
PETA lehnt die Verwendung tierischer Produkte ab und tritt damit für eine vegane Ernährung ein.<br />
Das oben bereits benannte Zitat aus der Entscheidung des OVG Hamburg taugt allenfalls für eine vegetarische Lebensform, sprich den Verzicht auf den Verzehr von Fleisch. Zu Jagd, der Nutzung von Tieren sagt die Richter schon grds. nichts.<br />
Gegen eine vegetarische Lebensform kann auch nicht wirklich ernährungsphysiologisch etwas eingewendet werden, weil die im Fleisch enthaltenen Nährstoffe durchaus auch in Milchprodukten und anderen pflanzlichen Lebensmitteln enthalten sind.<br />
Das ist bei einer veganen Ernährung, also bei dem Totalverzicht auf alle tierischen Lebensmittel, nicht der Fall.<br />
So räumt denn auch <a href="http://www.peta.de/web/home.cfm?p=5240">PETA selber</a> ein: &#8220;Vitamin B12 dagegen kommt in pflanzlichen Lebensmitteln nicht vor.&#8221; Braucht man aber, soll der Körper nicht mangelernährt werden. Das dürfte wohl daran liegen, dass die Natur beim Menschen eben gerade keine vegane Ernährung vorgesehen hat und so der Mensch eben auch seit seiner Entstehung immer Fleisch und Fisch gegessen hat wie er auch ziemlich bald zu einer Domestizierung von Nutztieren übergegangen ist. Der Mensch ist ein Allesfresser wie mehrere andere Lebewesen auch.<br />
Nur als militant kann man es dann ansehen, wenn PETA auf seinen Websites einer besorgten Mutter eines Kindes, das sich vegan ernähren möchte, <a href="http://www.peta.de/web/home.cfm?p=5240">erklärt</a>: Um eine Mangelernährung der von ihr propagierten Ernährungsform bei einem Kind zu verhindern, möge man sich doch in der Apotheke ein geeignetes Mittel besorgen, um die Fehlernährung zu verhindern. &#8220;Daher ist es zu empfehlen, auf mit VitaminB12angereicherte Produkte zurückzugreifen und vorsorglich Vitamin-B12-Ergänzungspräparate einzunehmen. Ich persönlich nehme VEG1, das von der Vegan Society speziell an die Bedürfnisse von Veganern angepasst wurde. In der Apotheke Ihres Vertrauens können Sie sich allerdings auch beraten und gezielt Präparate empfehlen lassen, die ausschließlich Vitamin B12 enthalten.&#8221;</p>
<p>Angemessen dürfte es wohl sein, dem Kind eine Ernährung zu empfehlen, die ausgewogen alle notwendige Nährstoffe umfasst. Man kann es nur als verantwortungslos bezeichnen, mit pseudowissenschaftlichen, scheinbar vertretbaren Thesen auch Kinder und Jugendliche zu einer &#8220;artfremden&#8221; Ernährung zu verleiten, die nur durch Pilleneinmwurf nicht zu Nährstoffmangel führt.<br />
<strong>PETA räumt selber ein, dass die Konsequenz ihrer Haltung ohne Kompensation durch Nahrungsergänzungsmittel zur Fehlernährung führt.</strong><br />
Dann stimmt doch an ihrer Philosophie etwas nicht?!?</p>
<p>Und so geht es gerade weiter. Eigentlich schade! Denn es gäbe ausreichend Grund den jetzt von PETA beanspruchten Platz in den Medien für weniger fragwürdige und umso gesündere Ernährungsratschläge oder offenkundig nicht mehr vorhandenes Wissen etwa bei Wildtieren zu nutzen.<br />
Dann wäre dieser <a href="http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/blaulicht/detail/-/specific/Berliner-erschlaegt-bei-Rohrbach-aus-Angst-einen-Auerhahn-1065004036">Auerhahn</a> vielleicht noch am Leben.<br />
Das bringt dann aber wahrscheinlich nicht ausreichend Quote.</p>
<p>Was PETA und andere militante Jagdgegner gegen die Jagd haben und was es mit ihren Argumenten auf sich hat, ein anderes Mal.</p>
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		<title>Neue Kategorie: Verkehrte - verklärte Welt!</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Mar 2012 12:43:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Diary]]></category>

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		<description><![CDATA[In der so genannten Spiegelentscheidung des BVerfG von 1966 führen die Richter unter C 1. Rn 35) aus : &#8220;Eine freie, nicht von der öffentlichen Gewalt gelenkte, keiner Zensur unterworfene Presse ist ein Wesenselement des freiheitlichen Staates; insbesondere ist eine freie, regelmäßig erscheinende politische Presse für die moderne Demokratie unentbehrlich. Soll der Bürger politische Entscheidungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der so genannten <a href="http://www.servat.unibe.ch/dfr/bv020162.html">Spiegelentscheidung</a> des BVerfG von 1966 führen die Richter unter C 1. Rn 35) aus : &#8220;Eine freie, nicht von der öffentlichen Gewalt gelenkte, keiner Zensur unterworfene Presse ist ein Wesenselement des freiheitlichen Staates; insbesondere ist eine freie, regelmäßig erscheinende politische Presse für die moderne Demokratie unentbehrlich. <strong>Soll der Bürger politische Entscheidungen treffen, muß er umfassend informiert sein, aber auch die Meinungen kennen und gegeneinander abwägen können, die andere sich gebildet haben.</strong> Die Presse hält diese ständige Diskussion in Gang; sie beschafft die Informationen, nimmt selbst dazu Stellung und wirkt damit als orientierende Kraft in der öffentlichen Auseinandersetzung. In ihr artikuliert sich die öffentliche Meinung; die Argumente klären sich in Rede und Gegenrede, gewinnen deutliche Konturen und erleichtern so dem Bürger Urteil und Entscheidung. In der repräsentativen Demokratie steht die Presse zugleich als ständiges Verbindungs- und Kontrollorgan zwischen dem Volk und seinen gewählten Vertretern in Parlament und Regierung. Sie faßt die in der Gesellschaft und ihren Gruppen unaufhörlich sich neu bildenden Meinungen und Forderungen kritisch zusammen, stellt sie zur Erörterung und trägt sie an die politisch handelnden Staatsorgane heran, die auf diese Weise ihre Entscheidungen auch in Einzelfragen der Tagespolitik ständig am Maßstab der im Volk tatsächlich vertretenen Auffassungen messen können.&#8221;</p>
<p>In jüngerer Zeit wird immer wieder von Ideologen der Versuch unternommen, mit einzelnen Phrasen, Zahlen, Argumenten Menschen über Websites oder auch Zeitungsartikel für sich und ihre Weltanschauung zu gewinnen, manchmal sogar zur Unterstützung oder Spenden aufzurufen.<br />
Häufig genug zeigt sich dann aber bei der Betrachtung des Kontext, dass die herangezogene Zahl/Phrase im Gesamtzusammenhang eine ganz andere Aussage macht, wenn sie nicht sogar das Gegenteil belegt.</p>
<p>Wer sich eine Meinung bilden will, braucht aber die Information und nicht ihre weltanschauliche Verkehrung.</p>
<p>So wird denn zukünftig hier in diesem Blog, bei thematischen Bezug und aus jeweils aktuellen Anlass das eine oder andere aufgegriffen werden und in den Gesamtzusammenhang geschaut.</p>
<p>Jedem einzelnen steht es zu, sich seine eigene Meinung zu bilden und zu haben, aber man kann nicht Fakten einfach so drehen und wenden, dass man sie für seine Weltanschauung passend macht.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Noch 10 Tage Petition gegen die Waffensteuer</title>
		<link>http://www.jaegerinnen.net/blog/2012/03/noch-10-tage-petition-gegen-die-waffensteuer/</link>
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		<pubDate>Tue, 13 Mar 2012 20:24:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Diary]]></category>

		<category><![CDATA[Halb- &amp; Unwahrheiten über Jagd &amp; Jagdhunde]]></category>

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		<description><![CDATA[Bremen plant es, eine Reihe von Städten könnten folgen, von legalen Waffenbesitzern eine Sondersteuer für den Waffenbesitz zu erheben. Rechtlich ist diese Idee höchst umstritten, zur Sicherheit trägt es überhaupt nicht bei und ob dass Staatskässle damit wirklich voller wird, ist keineswegs sicher. Sicher ist nur, dass damit wiederum Jäger und Sportschützen drangsaliert werden.
Die Bremer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bremen plant es, eine Reihe von Städten könnten folgen, von legalen Waffenbesitzern eine <a href="http://www.google.de/url?sa=t&#038;rct=j&#038;q=&#038;esrc=s&#038;source=web&#038;cd=5&#038;ved=0CEwQtwIwBA&#038;url=http%3A%2F%2Fwww.zdf.de%2FZDFmediathek%2Fbeitrag%2Fvideo%2F1576600%2FDiskussion-um-geplante-Waffensteuer&#038;ei=xVBlT-elJsXIsgaMm-zJBQ&#038;usg=AFQjCNHvqms8SBm3UgTr5E4YyOAZzgbTzw&#038;sig2=vc08yQvTkR9jb3-gxVHbiw">Sondersteuer</a> für den Waffenbesitz zu erheben. Rechtlich ist diese Idee höchst umstritten, zur Sicherheit trägt es überhaupt nicht bei und ob dass Staatskässle damit wirklich voller wird, ist keineswegs sicher. Sicher ist nur, dass damit wiederum Jäger und Sportschützen drangsaliert werden.</strong></p>
<p>Die Bremer SPD möchte die <a href="http://www.bild.de/regional/bremen/bremen/schuetzen-aufstand-gegen-waffensteuer-22801338.bild.html">Waffenbesitzsteuer</a>, weil das &#8220;Haushaltsnotlageland Bremen&#8221; das Geld braucht, und die Bremer Grünen finden, dass Waffen gefährlich sind und über eine Waffensteuer die Gefahr zu minimieren wäre.</p>
<p>Natürlich lässt sich trefflich über das Für und Wider von Jagd, Waffenbesitz und den &#8220;Zeitvertreib&#8221; des Sportschießens streiten. Es ändert aber nichts daran, dass ein Stadtstaat und Bundesland nicht mal eben frei Schnautze und nach Belieben irgendwelche wie auch immer gearteten Steuern erheben kann, sondern wie jeder Teil des Staates und alles staatlichen Handeln an Recht und Gesetz gebunden ist. (Art. 20 III GG)</p>
<p>Warum eine solche Waffensteuer, wie in Bremen vorgesehen und mit den Stimmen von Rot-Grün beschlossen, eben diesem Anspruch nicht genügt, zeigt das Gutachten von <a href="http://medienjagd.test.newsroom.de/admin/assets/waffensteuergutachten2010.pdf">Prof. Dr. jur. Johannes Dietlein</a>, vom Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Verwaltungslehre an der Düsseldorfer Universität nachdrücklich auf.</p>
<p>Explizit weißt Prof. Dietlein u.a. darauf hin: &#8220;So entspricht es dem Wesen der kommunalen Aufwandsteuer, dass diese nicht lediglich an eine „allgemeine Leistungsfähigkeit“ anknüpfen darf, wie sie bei typisierender Betrachtung womöglich aus dem Besitz von Schusswaffen abgeleitet werden könnte.&#8221; (S. 11 des Gutachtens)<br />
Scheint es dem Vorurteil zu entsprechen, dass Jäger, Sportschützen und Waffensammler generell über ein gewisses Vermögen oder Wohlstand verfügten, gibt es keine Anhaltspunkte, dass das der Realität entspricht. Eine derartige Unterstellung ist also nicht nur nicht zulässig, sondern umfasst mit dieser Unterstellung dann durchaus auch eine soziale Komponente: Man mag über die betroffene Freizeitbetätigung denken, was man möchte, aber Menschen davon mit einer Steuer auszuschließen, weil sie sich die Steuer nicht leisten können, dürfte doch sehr bedenklich sein, vor allem wenn es ausgerechnet von der SPD kommt und staatliche Misswirtschaft zu finanzieren ist, oder was soll ein &#8220;Haushaltsnotstandsland&#8221; anderes implizieren?</p>
<p>Ferner würde eine solche Waffensteuer im Widerspruch zum geltenden Bundesrecht stehen: &#8220;So anerkennt das Waffengesetz in § 13 explizit ein besonderes Bedürfnis der Jäger zum Erwerb und Besitz von Schusswaffen und gewährt den Jägern zur Sicherstellung einer effektiven und waidgerechten Wildbewirtschaftung explizit die Möglichkeit einer funktionsgerechten und ausdifferenzierten Waffenausstattung.&#8221; (S. 20 des Gutachtens)</p>
<p>Das alles gilt um so mehr, als das von den Grünen angestrebte Ziel überhaupt und in keiner Weise erreicht werden kann: Mit der in keiner Weise bewiesenen These, dass mit dem legalen Waffenbesitz eine erhebliche Gefahr für Leib und Leben anderer in einer meßbaren Größenordnung von statten ginge oder das <a href="http://www.jagdverband-bernau.de/images/Recht/Winnenden.pdf">Restrisiko</a> mit der Abschaffung legalen Waffenbesitzes in privatem Besitz, <a href="http://www.schuetzenverein-zang.de/wp-content/uploads/2012/02/Info-Einbruch.pdf">zentrale Aufbewahrung</a> oder Abschaffung der Jagd und des Schießsports nachhaltig zu mindern wäre, erfüllt die Waffensteuer diesen Zweck ja gerade nicht: Dieser Zweck wird nicht erfüllt, weil ja Waffen in privaten Besitz bleiben. Deren Besitz wird bis zum Ausschluss schlechter Verdienender und weniger Vermögender beschwert, nicht mehr und nicht weniger.</p>
<p>Das ist die Instrumentalisierung der Opfer von Winnenden und Erfurt unter Ausnutzung des entsprechenden Zeitgeistes gegen legale Waffen und Jagd, um leergeräumte Staatskässle mutmaßlich wider dem Gesetz aufzufüllen. </p>
<p>Vergleicht man die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Waffenmissbrauch">Statistiken</a> und die derzeitige Medienberichterstattung, scheint das Risiko, dass zu Lasten des <a href="http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/griechenland-schuldenschnitt-kostet-deutschen-steuerzahler-14-milliarden-euro-11678283.html">Steuerzahlers</a> Misswirtschaft betrieben wird oder <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/umstrittener-urlaub-bei-manfred-schmidt-wowereit-bestreitet-geschaeftsbeziehungen-zu-eventmanager-1.1306387">Politiker</a> der <a href="http://www.focus.de/politik/deutschland/wulff-unter-druck/verdacht-der-vorteilsnahme-gegen-bundespraesident-christian-wulff-wulff-freund-groenewold-bekam-mill_aid_712523.html">Vorteilsnahme </a>bezichtigt werden, um ein vielfaches höher als das Risiko, dass Menschen wieder durch legale Schusswaffen beeinträchtigt oder verletzt werden könnten.</p>
<p>Es möge ein jeder nur seinem Gewissen folgend, die Bürger zum Glück ohne Fraktionszwang, frei entscheiden, ob er/sie, wie auch immer man zu Schusswaffen steht, zulassen möchte, dass ein Stadtstaat wider aller Vernunft, entgegen der geltenden Rechtsordnung mal eben willkürlich und eindeutig nicht zielführend eine Steuer erhebt. Wer hier gegen ist, möge bitte bis 23.3.2012 die Petition gegen die geplante Waffensteuer unterzeichnen:</p>
<p>Eines Wohnsitzes oder Wahlrechts im Land Bremen bedarf es hierzu nicht:<br />
<a href="https://petition.bremische-buergerschaft.de/index.php?n=petitionsdetails&#038;s=1&#038;c=date_insert&#038;d=DESC&#038;b=0&#038;l=10&#038;searchstring&#038;pID=389.">ZUR PETITION</a> einfach anklicken und zeichnen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Welpeneingewöhnung ganz besonderer Art</title>
		<link>http://www.jaegerinnen.net/blog/2012/03/welpeneingewohnung-ganz-besonderer-art/</link>
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		<pubDate>Sat, 03 Mar 2012 14:20:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Diary]]></category>

		<category><![CDATA[Jagd &amp; Jagdhunde]]></category>

		<category><![CDATA[Deutsch-Kurzhaar]]></category>

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		<description><![CDATA[
 Ada vom Sauwerder ist im Alter von 10 Wochen eingezogen 
 Hurra, Ada ist eingezogen. Nach nun 14 Tagen ist der schwierigste Teil der Eingewöhnung überstanden. Dass das mit einem Kleinkind anders ist, als ohne, war mir von vorneherein klar. Doch nun steht fest: Es ist eine Welpeneingewöhnung der ganz besonderen Art, was nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.claudia-schroeder.eu/blog/wp-content/Ada022012IV.JPG' border="0" alt="Ada vom Sauwerder ist angekommen " /><br />
<i> Ada vom Sauwerder ist im Alter von 10 Wochen eingezogen </i></p>
<p><strong> Hurra, Ada ist eingezogen. Nach nun 14 Tagen ist der schwierigste Teil der Eingewöhnung überstanden. Dass das mit einem Kleinkind anders ist, als ohne, war mir von vorneherein klar. Doch nun steht fest: Es ist eine Welpeneingewöhnung der ganz besonderen Art, was nicht nur an der Konstellation, sondern auch an den Eigenheiten des Hundes liegt.</strong></p>
<p>Wie geplant hatten wir am 16. Februar 2012 Ada vom Sauwerder beim Züchter in Gartow abgeholt. Liebenswürdiger Weise waren Freunde mit uns hingefahren; denn wie hätte das denn sonst gehen sollen. Man kann das Hündchen in diesem Alter ja nicht einfach bei der Abholung in die Box packen und gut ist es und das Kind ist noch zu klein, um eine tragende Rolle bei einer solchen Aktion zu spielen.</p>
<p>Zuhause angekommen legte ich die von der Züchterin mitgegebene Decke mit dem Geruch der Wurfgeschwister in den bereits vorbereiteten Korb und wir zeigten dem Hund seinen Platz. Die Wohnung zu erkunden, war noch nicht sein erstes Anliegen. Eine halbe Stunde nach unserer Ankunft schlief das Tölchen tief und fest. Auch die erste Nacht verlief absolut unspektakulär: Auch den Hundeplatz im Schlafzimmer nahm Ada ohne Zögern an. Sie jammerte dann noch ein bisschen vor sich hin. Aber nach einer kleinen Streicheleinheit für das Hundebaby, schlief es tief und fest.<br />
Die kommenden 24 Std. sind kaum berichtenswert, weil soweit gar nichts Besonderes geschah und am 2. Tag konnten wir den ersten kleinen Spaziergang an der Leine machen.</p>
<p>Doch sollte ich angenommen haben, dass es nun so weiterginge und alles ein kleiner Spaziergang würde, sollte ich mich mächtig getäuscht haben. Es war die Ruhe vor dem Sturm, die Ada sich und uns gönnte, um in ihrer neuen Umgebung anzukommen.<br />
Man lobt eben den Tag doch lieber nicht vor dem Abend.<br />
Denn eines ist ganz gewiss und das weiß ich nun: Ada ist wie alle Tierbabys entzückend, eine heitere, vor Lebenslust strotzende, kleine Hündin, ganz grazil und zierlich mit endlos langen Beinen und damit so ganz anders als Ajax als Welpe, der schon mit 12 Wochen einen Pollerkopf hatte und eher stumpert wirkte. Aber eines ist Ada definitiv nicht: Sie ist beim besten Willen kein Engelchen.</p>
<p><img src='http://www.claudia-schroeder.eu/blog/wp-content/Ada022012II.JPG' border="0" alt="Ada ist kein Engelchen " /><br />
<i> Ada ist alles andere als unstur: Sie blieb zwar auf ihrem Platz, aber Einsicht weitgefehlt! </i></p>
<p><img src='http://www.claudia-schroeder.eu/blog/wp-content/Ada022012III.JPG' border="0" alt="Da werden wohl noch ein paar Auseinandersetzungen kommen! " /><br />
<i> Da werden wohl noch ein paar Auseinandersetzungen kommen! </i></p>
<p>Und so begannen am Ende des zweiten Tages zwei richtig spaßige Wochen, die noch dadurch verschärft wurden, dass das Kind krank wurde, dementsprechend unüblich nöhlig war und vor allem nicht in den Kindergarten konnte. Das bedeutete dann sieben Tage lang nöhlige 2 1/2-Jährige plus 10 Wochen alte Welpe 24 Stunden am Tag.</p>
<p>Anders als ohne Kind kann man mit Kleinkind den Hund nicht erstmal einfach in Ruhe ankommen lassen und dann anfangen, die Regeln beizubringen. Mit Kleinkind müssen die ersten Regeln nicht nur sofort beigebracht werden, sondern vor allem sofort greifen und das ist gar nicht einfach:</p>
<p><img src='http://www.claudia-schroeder.eu/blog/wp-content/Ada022012I.JPG' border="0" alt=" Eine langbeinige Schönheit!" /><br />
<i> Die langbeinige Schönheit! </i></p>
<p>Ada ist wie alle Welpen eben eine quirlige, lebenslustige Welpe und war bislang vor allem im Spiel mit den Geschwistern geübt. Als Ada mal aufgetaut war, versuchte sie das fortzusetzen, was sie kannte; sie wollte spielen und super es gibt ja das Kind. Nur kann sie mit dem Kind eben nicht so spielen wie mit den Geschwistern, abgesehen davon, dass Kind und Welpe eben von vorneherein gar nicht die Spielkameradenrolle erlernen sollen.<br />
Natürlich stürmte das Hündchen zunächst ungestüm auf das Kind zu, knabbelte mit ihren Milchzähnchen an allem rum und natürlich quietschte das Kind schon rein prophylaktisch los, wenn sie die Welpe nur auf sich zukommen sah.<br />
Nach zwei Tagen ließ die Quietscherei des Kindes nach, als sich bei ihr die Erkenntnis durchgesetzt hatte, dass eine auf einen zustürzende Welpe nicht schlimmer ist als erwachsene Hunde, mit denen sie die ersten 15 Monate ihres Lebens verbracht hatte. Weitere zwei Tage vergingen, bis die Hündin einsah, dass dieses Spiel ja reichlich unwitzig ist, wenn Frauchen immer dazwischen geht.</p>
<p>Dass das komplikationslos und ohne Wunden bei Kind und Hund klappt, hatte in den ersten Tagen oberste Priorität. Das musste um jeden Preis so schnell wie möglich funktionieren.<br />
Und natürlich war das einen Höllenstress: Für die 10 Wochen alte Welpe, die eigentlich noch nicht angekommen war; es war auch Stress für das Kind, das plötzlich die Mama nicht mehr alleine für sich hatte und ständig zu hören bekam, &#8220;lass dieses, lass jenes&#8221;. Und weil unserereins nicht mehr als zwei Augen, zwei Ohren und zwei Hände hat, machte es dann auch mir Stress, der sich dann nochmals verschärfend auf die beiden niederschlug.<br />
Das Schlüsselereignis war, dass der Hund verstand, dass Frauchen es regelt, wenn Kind Hund ärgert; also der Hund sich nicht wehren muss, um die Übergriffe des Kindes abzuwehren. Ada erwartet nun, dass Frauchen sie davor schützt. Das war der Meilenstein, den es zu erreichen galt und mich frohen Mutes sein lässt. Einem gedeihlichen Miteinander steht nichts mehr entgegen: Das Kind hat keine Angst, dass der Hund ihr wehtut; und der Hund reagiert nicht selber mit Angriff auf das Kind.</p>
<p>Natürlich und das wird bis auf weiteres so bleiben: Man kann die beiden nicht alleine lassen und es wird immer Situationen geben, die ich zu entschärfen habe. Unlösbar ist das Problem, dass der Hund nach dem Fressen hochfährt und das Kind das als Ansporn sieht, auch auf die Pauke zu hauen und es dann eine gewisse Mühe bedeutet, die beiden wieder auf Normallevel hinunterzubringen. Fast den Anschein der Verschwörung macht es, wenn eine anfängt Unsinn zu machen, dann macht die andere gleich mit und bestenfalls treiben sie den zusammen: Mein Kind räumt den Schrank aus - vorzugsweise meinen - damit der Hund die ausgeräumten Sachen in der ganzen Wohnung verteilt.<br />
Anders als in einem kinderlosen Haushalt sind außerdem noch eine Vielzahl von anderen Gegenständen als den Üblichen - wie Schuhe, Papierkorb und Teppichränder - vor dem Milchzahngebiss zu schützen; nämlich das gesamte Kinderzimmerinventar. Erfreulicher Weise ziehen es 2 1/2 -Jährige ohnehin vor bei Mama im Wohnzimmer zu sein, sodass die Kinderzimmertüre zugemacht werden kann. Umgekehrt ist es außerhalb des Akzeptanzbereichs des Kindes, die Türe zu schließen, wenn sie in ihrem Zimmer ist.</p>
<p>Auch wenn das alles zweifellos jetzt und bis auf weiteres Mühe macht, bin ich inzwischen in jeder Weise damit ausgesöhnt:<br />
Für mich ist es eine Bereicherung und keine Last einen Hund zu haben.<br />
Das Kind, schon viel zu sehr auf die Mama fixiert und mit ersten Anzeichen von &#8220;Einzelkindallüren&#8221; hat ohne jegliches Zeichen von Eifersucht das neue Familienmitglied akzeptiert und ist in den wenigen Tagen deutlich selbstständiger geworden.<br />
Und fürs Herz und die Seele: Wenn dann nach rund 10 Tagen Kind und Welpe einträchtig, der Hundekopf an das Kind gekuschelt, auf dem Sofa sitzen und Heidi und Sandmännchen sehen, geht jedenfalls mir das Herz auf.</p>
<p><img src='http://www.claudia-schroeder.eu/blog/wp-content/Mittagsschlaf022012.JPG' border="0" alt=" Mittagsschlaf " /><br />
<i> Gemeinsamer Mittagsschlaf</i></p>
<p>Der jagdliche Hundeführer mag den Kopf schütteln; dass der Hund das Sofa super findet, ist sowieso so. Mit dem Hund auf dem Sofa kann ich leben. Es gab einfach Wichtigeres in diesen ersten 14 Tagen klar zu stellen und der Hund ist für das zum Glück pflegeleichte Sofa das deutlich geringere Problem als ein Kind mit krankheitsbedingten Zwischenfällen.</p>
<p>Das Thema Stubenreinheit war wie schon bei Ajax kein Thema. Und inzwischen läuft Ada auch schon ganz manierlich an der Leine neben mir - mit und ohne Kinderwagen - her.<br />
Umgekehrt bezogen auf das Kind - und was ja durchaus einzukalkulieren war - gab es auch keinerlei Schwierigkeiten, dass das Kind im Kindergarten blieb, während der Hund das &#8220;Privileg&#8221; genießt, mit Mami nach Hause zu gehen: Nullo Problemo! Auch einem 2 1/2 -jährigen Kind kann man ohne weiteres vermitteln, dass das Hündchen noch ein Baby und viel kleiner ist. Dass das arme kleine Hündchen nicht in den Kindergarten reinkommen darf und alle anderen Kinder das Hündchen toll finden, tat das Übrige.</p>
<p>Was allerdings jetzt auch schon nach 14 Tagen feststeht: Nichts von wegen Hündin, Deutsch Kurzhaar, alles viel einfacher und führiger.<br />
Die Dame Ada vom Sauwerder steht dem Drahthaar Ajax vom Teufelslauch an Sturheit in gar nichts nach und das gepaart mit weiblicher Zickigkeit und Sensibilität: Ada wird jeden falschen Ansatz krumm nehmen.</p>
<p>Was ich noch meine, hoffen zu dürfen: Dass Ada, wenn sie in den nächsten Wochen meine Autorität wird anerkannt haben, dann führiger sein wird als Ajax, bei dem in jedem einzelnen Ausbildungsschritt das Spiel von vorne begann.</p>
<p>Einen Freund hat Ada auch schon: Einen einjährigen, braunschimmligen DK-Rüden namens Gustav. Sieht man davon ab, dass es schon ein Bild für die Götter ist, wenn das Welpchen sich dem stürmischen, ausgewachsenen Rüden dadurch entzieht, indem sie sich zielsicher in den Korb unter dem Kinderwagen begibt und dann aus dem Schutz die Klappe nicht weniger aufreißt als Gustav, ist es schon erstaunlich, was eine Welpe bewirkt: Klar, dass sich hier im östlichen Brandenburg und auf dem Lande so manches sonst festverschlossenes Gartentörchen öffnet. Das hatte ich schon erleben dürfen, als Ajax im April letzten Jahres nochmal 14 Tage besuchsweise bei uns war. Es waren die ersten richtigen Kontakte der Zugezogenen und dann auch noch zu echten Einheimischen.</p>
<p>Was jetzt in den letzten 14 Tagen mit Ada passierte, finde ich schon beeindruckend: Allein aufgrund des Hundes sind mehrere Kontakte entstanden oder haben sich deutlich vertieft. Auch zu Jägern, nur dass es in diesem Falle alles Jägerinnen sind. Und eine echte Jagdmöglichkeit wurde gleich mitgeliefert.</p>
<p>Langer Rede, kurzer Sinn: Das Besondere dieser Konstellation mit Kleinkind war, Kind und Welpe innerhalb kürzester Zeit aufeinander einzuspielen und die beiden zu einem sich gegenseitig nicht beeinträchtigenden Miteinander zu konditionieren - in aller Konsequenz -, ohne dass jedweder Aufschub geduldet war.<br />
Die eigentliche Stubendressur und jagdliche Ausbildung werden nun nicht anders erfolgen, als es üblich ist.</p>
<p>Die zusätzliche Mühe ist längst belohnt! Ich hätte es allerdings nie gemacht, wenn das Kind nicht schon von ihrem ersten Lebenstag an Hunde gewöhnt gewesen wäre und mir nicht im Vorfeld der Pächter der benachbarten bejagbaren Flächen zugesagt hätte, dass ich den Hund dort ausbilden dürfte.  </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Der Traum vom Wildtierparadies: Fleischgenuss ohne schlechtes Gewissen</title>
		<link>http://www.jaegerinnen.net/blog/2012/03/der-traum-vom-wildtierparadies-fleischgenuss-ohne-schlechtes-gewissen/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Mar 2012 05:29:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Halb- &amp; Unwahrheiten über Jagd &amp; Jagdhunde]]></category>

		<category><![CDATA[Jagd &amp; Jagdhunde]]></category>

		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>

		<category><![CDATA[Moral]]></category>

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		<description><![CDATA[ Perfekte PR ist neidlos anzuerkennen. Dennoch ist es traurig, wenn Journalisten ihrem Konsumenten eine scheinbar heile Welt vorführen - erst Recht ein öffentlich-rechtlicher Sender und auch noch im Fernsehen - und dabei vielleicht gar nicht gemerkt wurde, dass man für einen ganz normalen Wirtschaftsbetrieb die tollste Werbung gemacht hat, die man sich vorstellen kann.
Natürlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> Perfekte PR ist neidlos anzuerkennen. Dennoch ist es traurig, wenn Journalisten ihrem Konsumenten eine scheinbar heile Welt vorführen - erst Recht ein öffentlich-rechtlicher Sender und auch noch im Fernsehen - und dabei vielleicht gar nicht gemerkt wurde, dass man für einen ganz normalen Wirtschaftsbetrieb die tollste Werbung gemacht hat, die man sich vorstellen kann.</strong></p>
<p>Natürlich ist es beeindruckend, am hellerlichten Tage ein Rudel Rotwild zu beobachten. Und ja das Rotwild ist eigentlich kein Wald-, sondern ein Steppentier. Und natürlich nimmt es Äsung außerhalb des Waldes an, wenn es dort nicht bejagt wird. Natürlich wollen wir gesunde Wälder, einen gesunden Wildbestand und in allem glückliche Tiere: Die in der Landwirtschaft, die Wildtiere und erst Recht vom Aussterben bedrohte Tiere in freier Wildbahn.<br />
Aber das war es dann schon fast gewesen.</p>
<p>In der Sendung <a href="http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/media/naturnah453.html">&#8220;Kimme, Korn und keine Kugel&#8221;</a> geschieht vor allem eines: Es werden Verbraucher-Begehrlichkeiten bedient, die freilich den Nerv der Zeit treffen, kann es doch in Zeiten der globalen Klimaerwärmung und Lebensmittelskandalen nur verständlich sein, wenn der Verbraucher Fleisch von glücklichen Tieren konsumieren möchte, erst Recht, wenn man der Natur dann auch noch einen guten Dienst erweist.</p>
<p>Dieses Feeling kostet aber und in einem Punkt kann der Förster von Klepelshagen nur gelogen haben. Wenn tatsächlich, wie er behauptet, auf gut Klepelshagen nur Schwarzwild bejagt wird, stellt sich schlicht die Frage, wie der <a href="http://www.gmgk.de/index.php?content=gourmetshop&#038;action=artikel&#038;kategorie=7">Gourmetshop</a> Hirschsalami und Rehrücken und das zu Preisen, die sich vor denen des KaDeWe nicht verstecken müssen, anbieten kann. Wenn im Wildparadies &#8220;Wildtierland&#8221; wirklich kein Reh oder Rotwild bejagt wird, dann kommt das Fleisch von woanders, sodass das Wildtierland ein räumlich umgrenztes Paradies ist, außerhalb dessen den Bedürfnissen der Realität nachgekommen wird. Oder aber Reh oder Rotwild werden auf Klepelshagen doch bejagt und dann stellt sich die Frage, ob denn diese Jagd, wo systematisch über extra bestellte Äsung Rotwild gehalten wird, nicht deutlich moralisch verwerflicher ist als unter regulären jagdlichen Bedingungen.<br />
Oder wird auf Klepelshagen Wildfleisch hergestellt, ohne dass Tiere getötet werden? Naja, von einem Landwirt der behauptet, verkrüppelte Kälbchen ärztlich zu versorgen, statt sie auf die Schlachtbank zu führen, und einem Förster, der nur Schwarzwild bejagt, könnte man das ja erwarten können.</p>
<p>Doch eines ist ganz gewiss und umgänglich: Auch, wenn die Lebensmittelindustrie fast Wunder vollbringt. Isst Mensch ein echtes Stück Fleisch, ist hierfür ein Tier gestorben, wie auch immer es getötet wurde. Daran führt kein Weg vorbei. Das ist bei den Ökojägern nicht anders als bei den traditionellen Jägern und auch auf Klepelshagen so.</p>
<p>Wie eingangs gesagt: Gute PR muss man neidlos anerkennen, nur schade, wenn sich das gebührenfinanzierte Fernsehen dafür instrumentalisieren lässt, statt sich tatsächlich mit dem zweifllos gegebenen Konfliktfeld - Wald - Kulturlandschaft - Mensch - Wild - ernsthaft zu befassen. </p>
<p>Aber dazu ein anderes Mal</p>
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		</item>
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		<title>Momentaufnahme: Alle zusammen!</title>
		<link>http://www.jaegerinnen.net/blog/2012/02/momentaufnahme-alle-zusammen/</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 08:54:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Jagd &amp; Jagdhunde]]></category>

		<category><![CDATA[Deutsch-Kurzhaar]]></category>

		<category><![CDATA[Jagdhunde]]></category>

		<category><![CDATA[Sauwerder]]></category>

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		<description><![CDATA[ Auch ein bisschen Werbung! 
 Jetzt ist es fast soweit: Heute in einer Woche wird Ada vom Sauwerder bei uns eingetroffen sein. 
Kurz bevor sich nun der Wurf in alle Windrichtungen verstreut und die Welpen in ihre neuen Rudel kommen werden, gelang der Züchterin trotz aller Wuseligkeit im Alter von 7-8 Wochen das Glanzstück, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em> Auch ein bisschen Werbung! </em></p>
<p><strong> Jetzt ist es fast soweit: Heute in einer Woche wird Ada vom Sauwerder bei uns eingetroffen sein. </strong></p>
<p>Kurz bevor sich nun der Wurf in alle Windrichtungen verstreut und die Welpen in ihre neuen Rudel kommen werden, gelang der Züchterin trotz aller Wuseligkeit im Alter von 7-8 Wochen das Glanzstück, den ganzen Wurf auf einem einzigen Bild zu bannen: Unsere Ada mit ihren 12 Geschwistern auf einem einzigen Bild.</p>
<p><img src='http://www.claudia-schroeder.eu/blog/wp-content/rasselbande.jpg' border="0" alt="Der gesamte A II-Wurf vom Sauwerder " /><br />
<i> Ada vom Sauwerder, ganz vorne rechts mit ihren zwölf Geschwistern des A II Wurfs vom Sauwerder (Foto: <a href="http://www.sauwerder.de/de/page1.html">Anja Baumann</a>)  </i></p>
<p>Wie sich das gehört, finden wir natürlich, dass unsere Ada die Hübscheste und Tollste ist, und das Foto scheint das ja fast zu bestätigen: Immer ganz vorne mit dabei!<br />
Umgekehrt kann man bei diesem Bild nur eines sagen: Was für eine prachtvolle Bande, ein jeder und eine jede prachtvoller als der nächste. Und es sind immerhin 13 Welpen an der Zahl - zehn Rüden, drei Hündinnen -, die da allesamt offenkundig kerngesund und quietschfidel das Leben begrüßen.</p>
<p>Schwer beeindruckt waren wir bei beiden Besuchen, wie gelassen die Hündin <a href="http://www.sauwerder.de/de/page32.html#Tessa">Tessa vom Sauwerder</a> nicht nur mit dieser stattlichen Schar, sondern auch mit unserem Besuch umging - schließlich waren wir nicht die einzigen Besucher und beim ersten Mal die Welpen gerade erst zehn Tage alt und noch blind.<br />
Mag die Gelassenheit von Tessa an vielen Faktoren hängen, spricht es in jedem Falle auch dafür, dass Tessa menschenfreundlich und menschenbezogen ist und von Menschen keine Bedrohung fürchtet.<br />
Und das dürfte dann wieder der <a href="http://www.sauwerder.de/de/page18.html">Züchterfamilie</a> zu danken sein.</p>
<p>Umso trauriger ist, dass diese beiden aparten Jungs plötzlich doch noch kein neues Rudel haben. </p>
<p><img src='http://www.claudia-schroeder.eu/blog/wp-content/ruedenII.jpg' border="0" alt="Der gesamte A II-Wurf vom Sauwerder " /><br />
<i> <a href="http://www.sauwerder.de/de/page5.html">Asko II und Aik</a>: Wie bestellt und nicht abgeholt, im wahrsten Sinne des Wortes (Foto: <a href="http://www.sauwerder.de/de/page1.html">Anja Baumann</a>)  </i></p>
<p>Fast scheint ihr Blick es zu bestätigen, dass die Menschen, die sie ausgesucht hatten, sie plötzlich doch nicht haben wollen. Aber das ist natürlich Quatsch, Welpen gucken einfach so wie Asko und Aik.<br />
Ich find so etwas immer blöd! Die Abnehmer der beiden sind sprichwörtlich abhandengekommen. </p>
<p>Diese beiden hübschen Rüden sind jedenfalls jetzt wieder zu vergeben.<br />
Da die Welpen ja nun schon gut neun Wochen alt sind und sonach die sonst vorhandene Zeit des Beschnupperns zwischen Züchter und potentiellen neuen Menschenrudel und Welpen fehlt:<br />
Überhaupt und ebenso waren wir beeindruckt, wie im Zwinger vom Sauwerder mit den Hunden umgegangen wird und die Hunde mit der Familie umgehen, zumal neben Tessa auch noch <a href="http://www.sauwerder.de/de/page32.html#Xenta">Xenta</a>, <a href="http://www.sauwerder.de/de/page32.html#Sira">Sira</a> und nun <a href="http://www.sauwerder.de/de/page32.html#Anka">Anka</a> im Haushalt der Züchter leben. Das habe ich in dieser Form so noch nie erlebt und wenn man an so manche Horrorgeschichte im Fernsehen denkt!</p>
<p>Nein, das ist hier so definitiv nicht! Es ist eine helle Freude nach <a href="http://www.sauwerder.de/de/page29.html">Gartow</a> zu fahren und ich habe deshalb auch überhaupt kein schlechtes Gewissen, dieses Blog ausnahmsweise mal für Werbung zu missbrauchen. </p>
<p>Wir zählen jetzt die Stunden bis Ada zu uns kommen wird und wir nochmal nach Gartow fahren dürfen.<br />
Außerdem hoffen wir, dass Aik und Asko noch bald und schnell ein Menschenrudel finden, das sie wirklich haben will und dem gerecht werden wird, was die beiden sind: Prachtkerle wie die ganze Rasselbande!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Häusliche Gewalt: Ein Tatort liefert die Einführung</title>
		<link>http://www.jaegerinnen.net/blog/2012/02/hausliche-gewalt/</link>
		<comments>http://www.jaegerinnen.net/blog/2012/02/hausliche-gewalt/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 14:10:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[gesellschaftliche Probleme]]></category>

		<category><![CDATA[Häusliche Gewalt]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Hauch des Entsetzens läuft durch die Gesellschaft, wenn die Medien einmal wieder darüber berichten, dass Kinder missbraucht und misshandelt wurden, jugendliche Schläger scheinbar veranlassungslos auf andere einprügeln, über Inzestfälle etc.
Das sollte Grund genug sein, auch diese zunächst gesellschaftlichen Probleme einmal aufzugreifen, zumal diese auf der juristischen Seite erhebliche Probleme mit sich bringen.
Seit einiger Zeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein Hauch des Entsetzens läuft durch die Gesellschaft, wenn die Medien einmal wieder darüber berichten, dass Kinder missbraucht und misshandelt wurden, jugendliche Schläger scheinbar veranlassungslos auf andere einprügeln, über Inzestfälle etc.</p>
<p>Das sollte Grund genug sein, auch diese zunächst gesellschaftlichen Probleme einmal aufzugreifen, zumal diese auf der juristischen Seite erhebliche Probleme mit sich bringen.</strong></p>
<p>Seit einiger Zeit strahlt die ARD neben dem sonntäglichen Tatort oder Polizeiruf 110 und diversen Wiederholungen in den Dritten Programmen am Freitag abend ab 21.45 h ältere Tatort-Folgen aus, so auch gestern den <a href="http://www.daserste.de/unterhaltung/krimi/tatort/sendung/2012/schwarzer-peter-102.html">&#8220;Schwarzen Peter&#8221;</a>.<br />
Wie ziemlich schnell ersichtlich wird, ermitteln die Leipziger Tatort-Kommisare Eva Saalfeld und Andreas Keppler im Dunstkreis <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%A4usliche_Gewalt">&#8220;häuslicher Gewalt&#8221;</a>.<br />
Die Frau des Mordopfers wirkt seltsam. Auf den ersten Blick noch seltsamer reagieren die drei erwachsenen Kinder: Die Krankenschwester, die keine Träne zu vergießen gedenkt und über das Mordopfer, ihren Vater, sagt: &#8220;Er besaß keine Autorität, nur wenn er brüllte, und das tat er meistens!&#8221;<br />
Und damit ist man mitten drin im Thema &#8220;häusliche Gewalt&#8221;: Ein Mensch der sich des Brüllens bedient, um sich durchzusetzen und Autorität zu verschaffen!</p>
<p>Einerseits bedient auch dieser Tatort ein Klischee: Der Mann ist der Täter, die Frau ist das Opfer!<br />
Doch vor allem die Kommisarin Saalfeld begehrt unmittelbar auf und hat damit vollkommen Recht: Das ist das Klischee, der Stereotyp, aber keineswegs die Wirklichkeit. Von häuslicher Gewalt sind auch vielfach männliche Opfer betroffen.<br />
Dieser Tatort, weshalb er hier auch aufgegriffen wird, bricht abgesehen von der Grundkonstellation in jeder Form mit dem Klischee und geht in jeder Weise darüberhinaus. Mit erstaunlicher Feinfühligkeit steigt der Film in das ein, was die Komplexität und das ausmacht, was man nur als Teufelskreis bezeichnen kann. Der Film beschränkt sich gerade nicht auf den Focus von Täter und Opfer, wer das nun genaugenommen auch sein mag, sondern zeichnet vor allem die <a href="http://www.fes.de/magdeburg/pdf/070609_kinder.pdf">ganze Kathastrophe</a>, die sich für eine ganze Familie daraus ergibt.</p>
<p>Da ist eben nicht nur der Täter und sein Opfer. Es sind da drei Generationen: Der Täter, das Opfer, drei erwachsene Kinder und das Enkelkind.<br />
Und schon mit dem Täter, dem Mordopfer, wird in jeder Form, das Klischee zurückgelassen:<br />
Es geht nicht um den saufenden und arbeitslosen Typen im Feinrippunterhemde, der seine Frau verprügelt, wenn ihm danach ist, Ende der Fahnenstange!</p>
<p>Das Mordopfer ist ein erfolgreicher Geschäftsmann, in Wohlstand mit einer vordergründig heilen Familie.<br />
Wie sich herausstellt, ist er aber nicht nur erfolgreich, sondern auch despotisch und tyrannisch, ein Unternehmer, der meint, mit Geld alles durchsetzen zu können, im Betrieb, für den Betrieb und in der Familie.<br />
Die Frau wirkt unscheinbar, konfus und verzweifelt nach dem Tod ihres Mannes. Spricht davon, was er wünschte, was er ihr an kostbaren Geschenken machte, wie normal ihr Eheleben war.<br />
Tochter I, die Krankenschwester, weint dem Vater keine Träne nach, wirkt konsterniert über die scheinbare Trauer der Mutter und wirft ihrer Mutter wütend die drei Therapien vor, die erforderlich waren, um ein halbwegs normales Leben mit deutlichem Abstand zum Elternhaus zu führen.<br />
Der Sohn, der mit 18 die Flucht aus dem Elternhaus ergriffen hat, erscheint als der &#8220;Normalste&#8221; von den drei Kindern. Erst zum Schluss stellt sich heraus, dass er die Abwesenheit des Vaters nutzt, um seiner Mutter, die er als eingesperrt betrachtet, etwas schönes zu bieten  und mit ihr Ausflüge in Vaters Auto unternimmt.<br />
Tochter II mit Kind indessen bedient in gewisser Weise das Klischee. Sie lebt in einer vermeintlich heilen Welt mit Mann, Kind, Haus und Hund. Aber der Mann verprügelt sie, sie und das Kind leiden, nach außen hin, versucht sie sich für die Ausbrüche des Mannes verantwortlich zu machen und seine Ausbrüche zu vertuschen. Sie wiederholt das Lebensschema ihrer Mutter, mit der sie im Klintsch liegt.</p>
<p>Als die beiden Kommisare nach Dienstschluss zusammensitzen, greift Keppler unmittelbar das Kernproblem und damit die Gesamtkomplexität bei Häuslicher Gewalt aus psychologischer Sicht auf:</p>
<p>Häusliche Gewalt liegt bereits vor, wenn sich der Täter einer Reihe von Verhaltensweisen und Äußerungen bedient, die darauf abzielen, den anderen herabzusetzen, ihn in seinem Wesen zu verneinen. <strong>Es handelt sich nicht um einen einmaligen Ausrutscher, sondern um ein bestimmtes Verhalten in der Partnerschaft.</strong> Man verneint den anderen, degradiert ihn zum Objekt. Ziel eines solchen Vorgehens ist es, den anderen zu unterwerfen und zu kontrollieren und dabei selbst die Macht zu behalten, wie die französische Psychotherapeutin und Opferkundlerin <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Marie-France_Hirigoyen">Marie-France Hirigoyen</a> seelische Gewalt definiert.</p>
<p><a href="http://www.bmfsfj.de/RedaktionBMFSFJ/Broschuerenstelle/Pdf-Anlagen/elternbrief-haeusliche-gewalt-deutsch,property=pdf,bereich=bmfsfj,sprache=de,rwb=true.pdf">Für Psychologen steht fest</a>, dass Kinder erheblich unter der mittelbar erlebten Gewalt gegen einen Elternteil leiden und damit <a href="http://www.ifk-vehlefanz.de/sites/curriculum-site/modul4.htm">direkte Opfer von Gewalt</a> werden.<br />
In dem Film wird darauf in mehrfacher Weise angespielt: Das Enkelkind Lina, das Agression an ihrem Hund auslässt und vollkommen überfordert ist, als die Mutter mit vielfachen Verletzungen und eingeschlossen in der Wohnung liegt.<br />
Aber auch die drei erwachsenen Kinder in dem Film, sollen das aufzeigen: Tochter I: 3 Therapien; Tochter II: Setzt in ihrer Paarbeziehung das fort, was die Eltern ihr vorgelebt haben; der Sohn scheint ein vordergründig normales Leben zu führen, von einer Partnerschaft erfährt der Zuschauer nichts, aber ob man sein Schutzverhalten gegenüber der misshandelten Mutter wirklich als normal bezeichnen kann ??</p>
<p>Und das ist das über die eigentliche Dramatik hinausgehende Problem: Selbst wenn sich die Täter nicht auch an ihren Kindern vergreifen, geht das alles andere als spurlos vorüber. Der Tatort bedient gerade nicht das Stereotyp, weil der Sohn nicht zum Täter wird, sondern auf die Folgen bei den beiden Töchtern focusiert.<br />
Feststeht für die Psychologie indessen, dass mit dem Gewalterleben als Kind eine Prädestinierung für Gewalt in der späteren Paarbeziehung einhergehen kann, als Opfer oder als Täter.</p>
<p>Tochter II hat das Verhalten ihrer Mutter übernommen: Sie ist Opfer, verhält sich entsprechend, kaum in der Lage das zu durchbrechen und hierauf soll die Unstimmigkeit zu ihrer Mutter wohl auch anspielen, der Zuschauer erfährt es nur indirekt.</p>
<p>Tochter I hat wohl den Kampf gegen die Opferrolle der Mutter aufgenommen, aber um welchen Preis?<br />
Deutliche Distanz zum Elternhaus und drei Therapien, ein Partner tritt nicht in Erscheinung, aber umso mehr Wut und Verbitterung.</p>
<p>Die Lösung des Mordfalls erscheint irgendwie in den Hintergrund getreten zu sein und die kurze und bündige Auflösung fast als Verharmlosung eines Mordes. Und doch ist es das Gegenteil!</p>
<p>Nach einem erfolglosen Selbstmordversuch der Mutter, den Tochter I als Unvermögen der Mutter, ohne ihren misshandelnden Mann leben zu können, deutet, wird die Mutter, die bis zuletzt verweigert der Realität darüber ins Auge sehen zu können, des Mordes an ihrem Mann überführt. Ihr Sohn hat ihr geholfen, die Leiche zu beseitigen.</p>
<p>Doch sprechen die Worte der Mutter, als sie überführt wird, Bände:<br />
&#8220;Lieber ein Leben im Gefängnis, als ein Leben mit ihm!&#8221;<br />
Hier wird kein Mord verharmlost und die Mutter entzieht sich auch nicht der Verantwortung: Sie ist sich der Folgen und Schwere ihrer Tat voll und ganz bewusst.<br />
Umgekehrt zeichnet sich aber vor allem auch folgendes Bild: Das Bild einer über Jahrzehnte misshandelten Frau, die es in der eigenommenen Opferrolle, nicht anders schaffte, sich von ihrem Misshandler zu lösen - und das ist gar nicht so selten - als durch dessen Tod.<br />
Das Grauen der ganzen Familie wird in dem Film offenbar, durch welche Hölle muss aber die Mutter gegangen sein, wenn ihre einzige Auflösung in dem Tod des Mannes und Gefängnis für sie liegt.</p>
<p>Obwohl &#8220;häusliche Gewalt&#8221; in der Regel strafbares Verhalten umfasst - Körperverletzungen und Freiheitsberaubung sind es hier bei Tochter II auf jeden Fall, wobei &#8220;häusliche Gewalt&#8221; nicht erst dort beginnt - ist die strafrechtliche Sanktionierung der einhergehenden Straftaten schwierig, eben weil es Gewalt im Nahraum ist, Gewalt hinter verschlossenen Türen.<br />
In dem Tatort wird vor allem auf ein Problem hingewiesen: Die Kommisare erkennen unmittelbar, dass da etwas nicht stimmt. Eva Saalfeld nimmt das auch sichtlich mit. Doch können sie nichts unternehmen, solange Tochter II keine Anzeige gegen den Mann erhebt.</p>
<p>Viele von häuslicher Gewalt betroffene Menschen stoßen allerdings auf ein ganz anderes Problem: Sie sind bereit, die Straftaten anzuzeigen und zeigen sie auch an. Die Verurteilung des Täters scheitert an der fehlenden Beweisbarkeit, aber dazu in einem anderen Beitrag.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Vom dt. Drahthaar zum dt. Kurzhaar</title>
		<link>http://www.jaegerinnen.net/blog/2012/01/vom-dt-drahthaar-zum-dt-kurzhaar/</link>
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		<pubDate>Sat, 28 Jan 2012 20:23:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Hunde]]></category>

		<category><![CDATA[Jagd &amp; Jagdhunde]]></category>

		<category><![CDATA[Deutsch-Kurzhaar]]></category>

		<category><![CDATA[Jagdhunde]]></category>

		<category><![CDATA[Sauwerder]]></category>

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		<description><![CDATA[ Angekündigt ist es ja schon und jedenfalls in diesem Blog ist sie auch schon eingezogen: Die Deutsch Kurzhaar-Hündin Ada vom Sauwerder. Bis Ada bei uns einziehen wird, werden jetzt allerdings noch knapp drei Wochen vergehen.
Ich sagte es schon: Ajax ist im Oderbruch geblieben. In gewisser Weise ist er mir abhanden gekommen - was das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> Angekündigt ist es ja schon und jedenfalls in diesem Blog ist sie auch schon eingezogen: Die Deutsch Kurzhaar-Hündin Ada <a href="http://www.sauwerder.de/de/page5.html">vom Sauwerder</a>. Bis Ada bei uns einziehen wird, werden jetzt allerdings noch knapp drei Wochen vergehen.</strong></p>
<p>Ich sagte es schon: Ajax ist im Oderbruch geblieben. In gewisser Weise ist er mir abhanden gekommen - was das auch immer heißen mag! -, aber es soll ihm <a href="http://jagdblog.blogspot.com/2011_10_01_archive.html">gut gehen</a> und er steht im täglichen jagdlichen Einsatz, was seinem Alter und seiner Passion, und somit der Vernunft, geschuldet ist. </p>
<p>Seit ich sechzehn Jahre alt war, stand fest: Ich wollte einen Jagdhund, genaugenommen einen dt. Drahthaar. Da wir ihn nicht ohne Jagdschein bekamen, setze ich mich mit der Jagd auseinander und wollte den Jagdschein machen. Bis zum Jagdschein und Ajax vergingen dann noch ein paar Jährchen.</p>
<p><img src='http://www.claudia-schroeder.eu/blog/wp-content/Ajax240808a' border="0" alt="Ajax vom Teufelslauch" /><br />
<i> Ajax vom Teufelslauch  </i></p>
<p>Der dt. Drahthaar war dann der hier bisher häufig erwähnte Ajax vom Teufelslauch. Insgesamt meine ich, ihn ganz gut hinbekommen zu haben. Aber er ist und bleibt ein Hardcore-Kaliber, eben ein dt. Drahthaar wie er im Buche steht. </p>
<p><img src='http://www.claudia-schroeder.eu/blog/wp-content/030908Ia' border="0" alt="Ajax im Einsatz" /><br />
<i> Im Einsatz!  </i></p>
<p><img src='http://www.claudia-schroeder.eu/blog/wp-content/060908VIa' border="0" alt="Ajax vorstehend" /><br />
<i> Vorstehend&#8230;  </i></p>
<p><img src='http://www.claudia-schroeder.eu/blog/wp-content/Suchvorana' border="0" alt="Ajax vom Teufelslauch" /><br />
<i> &#8230;.. Such voran!  </i></p>
<p><img src='http://www.claudia-schroeder.eu/blog/wp-content/Ajax230708a' border="0" alt="Ajax ist kein Erdhund" /><br />
<i> Nur als Erdhund ist Ajax nie wirklich geeignet gewesen. </i></p>
<p>Stur ohne Ende, jeder Ausbildungsschritt dauerte endlos, aber dann war es für Ajax&#8217; Leben gelernt, Passion ohne Ende, wildscharf und auch mannscharf und dennoch, was auch häufig beschrieben steht, zuhause die absolute Schmusekatze und ohne Ende kinderlieb - nicht missverstehen: Der dt. Drahthaar ist als letztes Familienhund und dann auch nur in Jägerhand! - &#8230; </p>
<p><img src='http://www.claudia-schroeder.eu/blog/wp-content/Ajax170809IIa' border="0" alt="Ajax geburtstagsfein" /><br />
<i> Familienhund Ajax hatte sich für seinen Geburtstag fein gemacht </i></p>
<p>&#8230;..und das will erwähnt sein: Wenn Ajax auf dem Esstisch noch ein Brötchen wähnte - Fisch- und Fleischstand ließen ihn stets kalt, am Bäckerstand geht er nicht vorbei! Aber er schluckte eben auch Medikamente wie Bonbons und ging gern zum Tierarzt! - blieb er durchaus mal zwei Stunden vor dem Tisch sitzen und kam dann allenfalls, wenn man es nicht schon bemerkt hatte mit vorwurfsvollen Blick vorbei, was einem einfiele, ihm eben dieses Brötchen vorzuenthalten.<br />
Dass er dann doch beim Oderbruch-Jagdpächter den Käsekuchen vom Küchentisch klaute und ich kurz danach den Anruf erhielt &#8220;Ajax bekommt heute nichts mehr zum Essen!&#8221;, muss ich mit einer gewissen Schadenfreude verbuchen, denn dort durfte er schließlich immer über Tische und Bänke gehen und seine Vorliebe für Kuchen war allseits bekannt. Zuhause hätte er das nie gemacht; einst hatte er sogar gelernt, das Esszimmer während unserer Mahlzeiten zu verlassen.<br />
Außerdem zeichnet sich Ajax dadurch aus, dass er tatsächlich mit Welpen spielt, was für einen Rüden eher ungewöhnlich sein soll.<br />
Umgekehrt reißt er, wenn möglich, das Auto ab, wenn er mit ins Revier fährt, erst Recht bei Anblick. Außerdem sieht er für einen Hund ausgesprochen gut, hat also auch schon auf große Entfernung und im geschlossenen Auto wohl auch Witterung, aber auf sehr große Entfernungen auch Anblick. Hm! </p>
<p>Es dauerte fast ein Jahr und eine Vielzahl von Gesprächen mit erfahrenen Jagdhundführern, dass ich mich innerlich und tatsächlich von Ajax verabschieden konnte. Und eine Reihe Erstlingsführer-Fehler habe ich nun auch nicht mehr gemacht. Wie schon bei Ajax war es mir wichtig, einen Züchter zu finden, der irgendwo noch in greifbarer Nähe ist. Und trotz der Erfahrung mit Ajax, werden noch eine Vielzahl von Fragen auftauchen.</p>
<p><strong>Und nun wird Ada vom Sauwerder zu uns kommen!</strong></p>
<p><img src='http://www.claudia-schroeder.eu/blog/wp-content/Ada1301I' border="0" alt="Ada vom Sauwerde, gut 6 Wochen alt" /><br />
<i><strong> Ada vom Sauwerde, gut 6 Wochen alt </strong> </i></p>
<p>Sie wurde am 6.12.2011 im <a href="http://www.sauwerder.de/de/page29.html">Zwinger vom Sauwerde</a> nahe Neuruppin bzw. Wusterhausen/Dosse gewölft. </p>
<p><img src='http://www.claudia-schroeder.eu/blog/wp-content/Ada1612I' border="0" alt="Ada, 10 Tage alt" /><br />
<i> Ada mit 10 Tagen, ein Häufchen Hund von der nichthundehaltenden Verwandtschaft ungeheuerlicher Weise als Meerschweinchen deklariert, bei unserem Antrittsbesuch.  </i></p>
<p><strong> Warum jetzt eine Hündin?</strong><br />
Neben Ajax war noch eine BGS-Hündin bei uns eingezogen. Ich habe also mit Rüden und Hündin lange genug zusammen gelebt. Ich habe nun der Zickigkeit der Hündin gegenüber der Markierei des Rüden den Vorzug gegeben.</p>
<p><img src='http://www.claudia-schroeder.eu/blog/wp-content/CuHundea' border="0" alt="Jägerin mit zwei Hunden" /><br />
<i> Ajax und die Hündin Dana </i></p>
<p><strong> Warum wieder eine Welpe?</strong><br />
Auch das habe ich nun alles durch: Ajax als Welpe und Dana als gut einjährige Hündin. Ich halte das &#8220;Mühsal&#8221; von Stubenreinheit, Stubendressur einer Welpe und Pubertät eines Junghundes für wesentlich weniger mühselig und überschaubarer, als die Unklarheit darüber, was ein ausgewachsener Hund bereits erlebt haben mag und wie er sich dann im Zweifelsfalle verhält. </p>
<p><img src='http://www.claudia-schroeder.eu/blog/wp-content/Ada1301II' border="0" alt="Ada hat die Schlappen in der Mache" /><br />
<i> Auch das gehört zu einer Welpe: Alles, was nicht niet- und nagelfest ist, wird untersucht. Wenn es dabei bleibt!?! </i></p>
<p><strong> Warum jetzt einen dt. Kurzhaar und keinen dt. Drahthaar mehr?</strong><br />
Der Drahthaar gilt als mannscharf und Ajax war es gewiss, was ich mit einem kleinen Kind und vor allem in Hinblick auf die Freunde nicht will. Außerdem soll der Kurzhaar generell führiger und weniger stur sein als der Drahthaar.</p>
<p>Dass der Hund nicht mit dem Kind allein gelassen werden kann und auch nicht mit den Freunden des Kindes, versteht sich von selbst. Und bei allem anderen lasse ich mich überraschen, ob ich tatsächlich im Laufe von Adas Ausbildung so viele und gravierende Unterschiede zum Drahthaar feststellen kann, wie gemeinhin gesagt wird.</p>
<p>Wir freuen uns nun riesig, dass Ada, die wir anders als Ajax nicht erst mit sechs Wochen, sondern schon mit ihren Geschwistern am 10. Lebenstag kennenlernen durften, in knapp drei Wochen zu uns kommen wird.</p>
<p><img src='http://www.claudia-schroeder.eu/blog/wp-content/Ajax1007Ia' border="0" alt="Ajax mit ca. 13 Wochen" /><br />
<i> Auch Ajax war einmal ein Hündchen!  </i></p>
<p><img src='http://www.claudia-schroeder.eu/blog/wp-content/Ada1612II' border="0" alt="Die Wahl war getroffen und Mutter und Tochter bewundern den zukünftigen Familienzuwachs" /><br />
<i> Die Wahl war getroffen und Mutter und Tochter bewundern den zukünftigen Familienzuwachs </i> </p>
<p>Mein Töchterchen hat sich bei unserem letzten Besuch bei Ada jedenfalls wacker geschlagen: Kaum waren wir eingetroffen, umringten sie acht stürmische Welpen, die sich ganz überwiegend sofort an ihr aufstellten und unmittelbar an allem rumzippelten und  - knabbelten, was sie mit ihren fiesen Milchzähnchen nur zu fassen bekamen. Interessant insofern die Reaktion meines Kindes, als wir mit Ada ins Haus kamen, wo uns gleich die drei erwachsenen Hündinnen der Züchter begrüßten. Auch wenn diese dem Kind unmittelbar die Schnüss ins Gesicht steckten und das Kind im Flur von links nach rechts stubsten, nahm das Kind es gelassen: Das ist sie schließlich gewohnt und bereits einjährig zog sie schlicht den Kopf in die Schultern und machte die Augen zu, wenn die zwei deutlich größeren Hunde, vor allem Dana mit ihrer wildwedelnden Rute, in den Wohnungsflur stürmten.</p>
<p><img src='http://www.claudia-schroeder.eu/blog/wp-content/ThuAaI' border="0" alt="Für das Kind das Normalste der Welt: Ein Hund an ihrer Seite" /><br />
<i> Für das Kind das Normalste der Welt: Ein Hund an ihrer Seite! </i></p>
<p>Ja, was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr. Das gilt wohl für Kinder wie für Welpen. Und so gilt für mein Kind das größte Problem bei der Anschaffung eines Hundes mit kleinem Kind nicht: Sie weiß, was sie kann und darf und verhält sich entsprechend. Ich meine, dass das schon ungeheuer viel wert ist.</p>
<p>Neues von Ada wird es dann geben, wenn sie bei uns eingezogen ist.</p>
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		<title>Es geht weiter!</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 17:21:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Diary]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach zwei Jahren Erziehungszeit wird es nun auch hier weitergehen.
Irgendwie scheine ich mir hierfür allerdings einen denkbar ungünstigen Zeitpunkt ausgesucht zu haben, jedenfalls an den an die Allgemeinheit gerichteten Medien bemessen.
Seit Wochen beherrschen Euro- und EU-Finanzkrise, die Verfehlungen des Bundespräsidenten die Medien, vor 10 Tagen war es das Costa-Concordia-Unglück und jetzt zofft man sich in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach zwei Jahren Erziehungszeit wird es nun auch hier weitergehen.<br />
Irgendwie scheine ich mir hierfür allerdings einen denkbar ungünstigen Zeitpunkt ausgesucht zu haben, jedenfalls an den an die Allgemeinheit gerichteten Medien bemessen.<br />
Seit Wochen beherrschen Euro- und EU-Finanzkrise, die Verfehlungen des Bundespräsidenten die Medien, vor 10 Tagen war es das Costa-Concordia-Unglück und jetzt zofft man sich in Berlin über die Bespitzelung der Linken durch den Verfassungsschutz. Ich enthalte mich wohlweißlich meiner Meinung, es wird nicht dadurch besser oder schlechter, dass ich es täte.<br />
Nachdenklich stimmt es mich indessen, dass es das &#8220;Dschungelcamp&#8221; immer wieder in die Leitmedien schafft. Warum denn eigentlich??</p>
<p>Vielleicht ist es einfach so und sollte man das auch so hinnehmen: Ein kleines Kind verschiebt den Horizont. Was einst von ungeheuerlicher Wichtigkeit und Prisanz war, rückt in den Hintergrund, anderes wird elementar wichtiger. </p>
<p>Und dennoch wird &#8220;Jura, Jagen, Jederzeit&#8221; das bleiben, was es war: Ein Blog, das immer wieder höchstrichterliche Rspr. aufgreift; das sich äußert, wenn die sicherheitsrechtlichen Ambitionen des Staates vergessen lassen, dass die perfekte Sicherheit nicht geboten werden kann und es möglicherweise weit aus schlimmer sein könnte, mit der vermeintlich gewonnen Sicherheit die Demokratie abzubauen. Ferner werde ich immer wieder jagdliche Themen aufgreifen, gerade die jagdrechtlichen und überdies und das ist neu: Korrespondierend mit der aktualisierten Webadresse &#8220;www.jaegerinnen.net&#8221; werden immer mal wieder Themen auftauchen, die ganz konkret den kleinen und bescheidenen Teil der Frauen in der Jägerschaft betreffen. Liebe Jäger, seht es mir nach, &#8220;Flintweiber&#8221; und &#8220;Kampfamazonen&#8221; finden hier keinen Raum und je weniger ich hierzu zu sagen habe, um so mehr heißt das, dass die Frauen in der Jägerschaft angekommen und integriert sind und somit keine andere Bedürfnisse haben als die Jäger. Ich bin gespannt, ob und in welcher Form hier Probleme an mich in den nächsten Monaten und Jahren herangetragen werden.<br />
Ich betrachte das Thema grundsätzlich unter der Prämisse Integration statt Separation.<br />
Dass ich diese Domain gewählt habe, ist und bleibt naheliegend: Ich bin Jägerin!</p>
<p>Und so erklärend und zum Abschluss diese kleine Anekdote: Als Kind wollte ich einen Hund. Als Nachbars - er Jäger - einen neuen Dt. Drahthaar bekamen, wusste ich auch, was für einen Hund ich wollte. Dieser Hund musste es sein, kein anderer konnte es sein.<br />
Erstaunlicher Weise schmolzen sogar meine Eltern beim Anblick des Nachbars-Welpen dahin und ließen ihre Vorbehalte hinter sich. Und doch war dann der Züchter vor: Er fragte meinen Vater und den alleine, ob er Jäger sei. Meine Mutter wurde gar nicht erst gefragt. Ja, so war das wohl zu dieser Zeit.<br />
Die Frage um den Hund wurde mein Weg zum Jagdschein. Es versteht sich von selbst, dass meine Eltern seinerzeit nicht sonderlich erfreut waren, dass ich den Jagdschein machen wollte. Es sollte weitere 16 Jahre dauern, bis ich ihn dann machte.</p>
<p>Neues gibt es hier und an anderer Stelle Vieles: Abgesehen davon, dass mein Kind nun im Kindergarten ist, leben wir hier auf dem Lande und ist Ajax vom Teufelslauch, der dieses Blog bisher begleitete als treuer Jagdbegleiter bei dem Jagdaufseher des Niederoderbruchs-Reviers geblieben, wo er seinem Alter und seiner Passion entsprechend im ständigen jagdlichen Einsatz steht. (Mehr möchte ich hierzu nicht sagen). Mit den hiesigen Umständen im Berliner Speckgürtel und doch eindeutig auf dem Land, in der Region, die maßgeblich vom &#8220;ollen Fritz&#8221; geprägt wurde und über die Theodor Fontane in seinen Wanderungen so viel berichtete, wird in den nächsten Wochen ein neues Blog <a href="http://www.besser-leben-auf-dem-lande.de/">&#8220;Besser leben auf dem Lande&#8221;</a> entstehen. Überdies wird Ada vom Sauwerder an Ajax Stelle treten und damit die größte Lücke schließen, die wir seit Anfang des letzten Jahres aus Vernunftgründen zu verbuchen hatten.</p>
<p>Ich hoffe, dass der eine oder andere treue Leser der Vergangenheit nun wieder und endlich auf seine Kosten kommen wird. </p>
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		<title>NEU: Das Jagdrechtsblog</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Jan 2010 07:21:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Jagd &amp; Jagdhunde]]></category>

		<category><![CDATA[Juristerei]]></category>

		<category><![CDATA[Jagdpacht]]></category>

		<category><![CDATA[Jagdrecht]]></category>

		<category><![CDATA[Jagdrechtsblog]]></category>

		<category><![CDATA[JUN.I]]></category>

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		<description><![CDATA[ Ende Dezember ist es online gegangen: Das Jagdrechtsblog des Instituts für Jagd, Umwelt &#038; Naturschutz - JUN.I 
Es hat etwas von einem Spießrutenlauf, als Jäger mit sämtlichen die Jagd betreffenden Gesetze klarzukommen: Bundesjagdgesetz, Waffengesetz, Landesjagdgesetze und diverse Verordnungen. Aber nicht nur die gesetzlichen Vorschriften zu Jagdpacht, Jagdwaffen führen, transportieren &#038; aufbewahren, Jagdgenossenschaft, Eigenjagdbezirk etc. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><b> Ende Dezember ist es online gegangen: Das <a href="http://www.jagdrechtsblog.com/">Jagdrechtsblog</a> des Instituts für Jagd, Umwelt &#038; Naturschutz - <a href="http://www.jagdrechtsblog.com/wir-uber-uns">JUN.I</a> </b></p>
<p>Es hat etwas von einem Spießrutenlauf, als Jäger mit sämtlichen die Jagd betreffenden Gesetze klarzukommen: Bundesjagdgesetz, Waffengesetz, Landesjagdgesetze und diverse Verordnungen. Aber nicht nur die gesetzlichen Vorschriften zu Jagdpacht, Jagdwaffen führen, transportieren &#038; aufbewahren, Jagdgenossenschaft, Eigenjagdbezirk etc. sind nicht ganz unkompliziert, sondern auch diverse Vorschriften aus dem Umwelt- und Naturschutzrecht können den Jäger und die Jagdausübung mittelbar und unmittelbar betreffen.</p>
<p>Das <a href="http://www.jagdrechtsblog.com/archives/198">Jagdrechtsblog</a> soll künftig Jägern, aber auch Landnutzern, Naturliebhabern und anderen eine Plattform zur Diskussion und Anregung von Jagd- und Jagdrechtsfragen bieten.</p>
<p>Da derzeit nun - alle Jahre wieder - eine Vielzahl von Jagdrevieren neu zu verpachten sind, sind im Jagdrechtsblog jetzt z.B. aus aktuellem Anlass die beachtenswerten <a href="http://www.jagdrechtsblog.com/archives/223">&#8220;Knackpunkte&#8221;</a> zum Jagdpachtvertrag dargestellt.</p>
<p>Das Jagdrechtsblog schließt insgesamt eine Lücke: Diskussion und nicht nur Entscheidungssammlung, soweit es eine solche schon gab, entscheidender rechtlicher Aspekte zur Jagd zusammengefasst auf einen Blick im Internet.</p>
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